Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
LPO Landeshauptmann-Stv. Khom: „Jetzt müssen rasch Taten folgen!“
(Graz, 4. November 2026) – Die Landesparteiobfrau der Steirischen Volkspartei, Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, begrüßt die Ankündigung von Bundeskanzler Christian Stocker im Rahmen seiner China-Reise, die Flugabgabe in Österreich zu senken. Sie hatte diese Forderung beim Sommergespräch mit dem ORF Steiermark am 21. August 2026 aufgestellt und im Rahmen der Steiermark-Kärnten-Konferenz am 15. September einen bundesländerübergreifenden Schulterschluss präsentiert. „Die Ankündigung unseres Bundeskanzlers, gegen die in Österreich viel zu hohe Flugabgabe vorzugehen, sehe ich als wichtiges Signal. Die Flugabgabe darf nicht zum Standortkiller werden: Wenn Passagiere und Fluglinien aufgrund einer zu hohen Besteuerung auf Flughäfen in unseren Nachbarländern ausweichen, ist damit niemandem geholfen: Nicht unserer Wirtschaft, nicht dem Standort und schon gar nicht der Umwelt. Jetzt muss rasch Bewegung in die Sache kommen, denn hohe Standortkosten schwächen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Flughäfen bereits heute“, richtet Landeshauptmann-Stv. Khom eine klare Botschaft an den Bund.

Sie sieht dabei insbesondere die SPÖ-geführten Ministerien für Finanzen und Verkehr am Zug: „Es ist jetzt nicht die Zeit für ideologische Scheuklappen. Der Verlust von Wertschöpfung, Arbeitsplätzen und internationalen Verbindungen ist ein ernstzunehmendes Thema, gerade auch für unsere Flughäfen in den Bundesländern. Diese sichern nicht nur die internationale Erreichbarkeit, sondern sind – so wie der Flughafen in Graz – von zentraler Bedeutung für Wirtschaft, Tourismus und Wissenschaft in der Steiermark“, bekräftigt Khom ihre Forderung, den Flughafen Graz zu stärken. Dazu gehört für sie ein ganzheitliches Konzept, das alle Verkehrsmittel berücksichtigt: „Selbstverständlich setzen wir auch auf die Bahn. Der Koralmtunnel eröffnet uns neue Perspektiven im Süden Österreichs, der Semmering-Basistunnel steht vor der Tür. Umso wichtiger ist es jetzt, auch eine zeitgemäße Anbindung der Koralmbahn an den Flughafen Graz sicherzustellen“, so Khom.
Fakten und Hintergründe
Für Abflüge von österreichischen Flughäfen müssen Fluggesellschaften grundsätzlich eine Abgabe von zwölf Euro pro Passagier entrichten. Bei Flügen unter 350 Kilometern sind es 30 Euro. Andere EU-Staaten, darunter auch Nachbarländer Österreichs, verzichten hingegen auf eine solche Abgabe. Wie intensiv der Wettbewerb zwischen den Flughafenstandorten ist, zeigt die Entwicklung der Passagierzahlen: Der Flughafen Bratislava verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Zuwachs von 123 Prozent, Ljubljana legte um 15 Prozent zu. Österreich verliert unterdessen wichtige Flugverbindungen: Ryanair hat sein Streckennetz reduziert, Eurowings das in Graz stationierte Flugzeug abgezogen. Am Freitag, den 23. Oktober, hob der letzte Flug von Graz nach Wien ab.



Unsere Geschichte
Das Palais Galler
Unsere Landtagsabgeordneten
Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl
Unsere Abgeordneten im Nationalrat
Unsere Mitglieder im Bundesrat

STARKE STEIERMARK.
Unsere Werte und Grundsätze