JVP Steiermark: FPÖ-Jugend muss sich endlich von rechtsextremen Netzwerken distanzieren

Junge Volkspartei fordert nach Enthüllungen über Verbindungen der Freiheitlichen Jugend zu den Identitären klare Konsequenzen

Graz, 26.08.2026 – Aktuelle Recherchen legen offen, wie eng die Freiheitliche Jugend (FJ) mit der vom Verfassungsschutz beobachteten identitären Szene verwoben ist. Dokumente zeigen demnach organisatorische Überschneidungen bis hin zu gemeinsamen Auftritten führender FJ-Funktionäre bei einschlägigen Szene-Veranstaltungen der Identitären. Die Junge Volkspartei Steiermark reagiert mit deutlicher Kritik.

„Was hier ans Licht kommt, ist kein Einzelfall und keine Jugendsünde, das ist System“, sagt Carolin Kogler, Obfrau der JVP Steiermark. „Wer mit einer vom Verfassungsschutz beobachteten Bewegung verwachsen ist und das intern vermeintlich vertuscht, hat in der demokratischen Jugendarbeit nichts verloren.“

Besonders brisant: Interne Kommunikation soll zeigen, dass FJ-Funktionäre bewusst versucht haben, ihre Nähe zur Szene zu verschleiern, etwa durch die klare Anweisung, bei gemeinsamen Auftritten keine Parteikleidung zu tragen. Für die JVP Steiermark ein klares Indiz dafür, dass den Verantwortlichen die Brisanz der eigenen Verbindungen durchaus bewusst war.

„Kickl und seine Partei brüsten sich gerne als ‚Kämpfer für die kleinen Leut‘, während im Hintergrund die eigene Jugendorganisation mit Rechtsextremen gemeinsame Sache macht“, so Kogler. „Junge Menschen in Österreich verdienen eine politische Jugendarbeit, die auf demokratischen Grundwerten aufbaut, nicht auf Kontakten zu Bewegungen, die unsere Verfassung untergraben wollen.“

Die JVP Steiermark fordert von der FPÖ eine lückenlose Aufklärung der Vorwürfe sowie personelle Konsequenzen für alle involvierten Funktionäre.

Erfahre aus erster Hand, was sich in der Steiermark tut!

Melde dich für unseren Newsletter an und bleib am Laufenden, was wir für dich und die Steiermark tun.

„politicum“ versteht sich als Zeitschrift, die die offene Diskussion pflegt. Zahlreiche, namhafte nationale und internationale Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen und politischen Couleurs haben zu den verschiedensten aktuellen Themen Stellung bezogen. Zu Politik, Wirtschaft, Geschichte, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur, Staats- und Demokratiereform u.v.m.

Die Liste der Themen sowie die Liste der über 1.800 Autorinnen und Autoren ist eine eindrucksvolle, bunte Vielfalt und ein kleines „Who is who“ der Steiermark, aber auch Österreichs.

Zur Webseite →

Südoststeiermark