Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
(Graz, 21. August 2026) – Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom und Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer begrüßen die heutige Einigung auf ein umfassendes Dürrehilfepaket für die heimische Landwirtschaft. Das Paket umfasst ein Entlastungsvolumen von insgesamt 240 Millionen Euro. Vorgesehen sind eine Entlastung bei den Sozialversicherungsbeiträgen im Umfang von 140 Millionen Euro, Zinsenzuschüsse für Betriebsmittelkredite in Höhe von 25 Millionen Euro, weitere 25 Millionen Euro für die Stundung von Agrarinvestitionskrediten sowie 50 Millionen Euro zur Aufstockung der Zuschüsse zu den Versicherungsprämien im Jahr 2027.

„Wir lassen unsere Landwirtschaft nicht im Stich. Diese Dürrekatastrophe historischen Ausmaßes stellt unsere Bäuerinnen und Bauern – gerade auch in der Steiermark – vor enorme Herausforderungen. Jetzt ist nicht die Zeit, auf ihrem Rücken politisches Kleingeld zu wechseln. Ideologie und Parteitaktik sind fehl am Platz. Ich begrüße daher, dass eine Einigung erzielt werden konnte und unsere landwirtschaftlichen Betriebe in dieser schwierigen Situation rasch und wirksam unterstützt werden“, betont Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom.
Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer unterstreicht die Bedeutung der konkreten Entlastungsmaßnahmen: „In der Steiermark haben wir eine Fülle an langfristigen Maßnahmen ergriffen, um unsere heimische Land- und Forstwirtschaft an den Klimawandel anzupassen und unsere Betriebe bestmöglich zu unterstützen. Unsere Maßnahmen reichen vom 150-Millionen Euro schweren Ausbau des Wassernetzwerks Steiermark 2050 bis zur höchsten Beregnungsförderung Österreichs und dem digitalen Werkzeug der dynamischen Waldtypisierung. Nach dieser beispiellosen Dürre brauchen unsere Betriebe jetzt aber eine zusätzliche finanzielle Spritze und Liquidität. Dass nächstes Jahr die Hagelversicherungsbeiträge stärker gestützt werden und dass noch in diesem Jahr die SVS-Beiträge teilweise erlassen werden ist ein wichtiges Signal für die Zukunft. Gleichzeitig bringen Zinszuschüsse und Ratenstundungen schnell mehr Liquidität. Trotz zäher Verhandlungen hat die Bundesregierung mit dem 240-Millionen-Euro-Paket geliefert.“
Nun gilt es, die vereinbarten Maßnahmen rasch, unbürokratisch und treffsicher umzusetzen, damit die Unterstützung schnellstmöglich auf den betroffenen steirischen Höfen ankommt und den Betrieben die notwendige Planungssicherheit für die kommenden Monate gibt.



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