Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
LH-Stv. Manuela Khom zum Ableben von Franz Hasiba
(Sonntag, 2. August 2026) – Mit großer Trauer reagiert Landeshauptmann-Stv. und Landesparteiobfrau der Steirischen Volkspartei Manuela Khom auf das Ableben von Franz Hasiba, der als Grazer Bürgermeister, Landesrat, Landeshauptmann-Stellvertreter und Präsident des Steiermärkischen Landtages über Jahrzehnte die Geschicke der Steiermark entscheidend mitgeprägt hat
„Mit Franz Hasiba verliert die Steiermark eine große politische Persönlichkeit und wir als Steirische Volkspartei einen Menschen, der unsere Partei über Jahrzehnte hinweg entscheidend geprägt hat. Er war ein Vorbild, weil er Politik nicht als Selbstzweck verstanden hat, sondern immer als Dienst an den Steirerinnen und Steirern“, zeigt sich LH-Stv. Khom betroffen.

Franz Hasiba zählte über Jahrzehnte zu den prägenden Persönlichkeiten der steirischen Landespolitik. Als Landesparteisekretär stellte er wichtige Weichen für die organisatorische Stärke und Geschlossenheit der Steirischen Volkspartei. In seinen späteren Funktionen als Grazer Bürgermeister, Landesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter setzte er nachhaltige Impulse für die Entwicklung der Steiermark. Den Abschluss seiner politischen Laufbahn bildete das Amt des Präsidenten des Steiermärkischen Landtages, das er mit großer Würde, Ausgleich und Respekt vor den demokratischen Institutionen ausübte. „Franz Hasiba hat Brücken gebaut – zwischen Generationen, zwischen unterschiedlichen politischen Zugängen und vor allem zwischen den Menschen. Er wusste, dass gute Politik vom Zuhören lebt, vom ehrlichen Gespräch und von der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen,“ sagt LH-Stv. Manuela Khom.
Besonders in Erinnerung werde Franz Hasiba aber nicht nur als Politiker, sondern vor allem als Mensch bleiben. Auch nach dem Ende seiner aktiven politischen Laufbahn blieb er seiner Steirischen Volkspartei eng verbunden. Über viele Jahre führte er den Kreis der VP-Altmandatare mit großem Engagement und sorgte stets für einen wertvollen Austausch. Seine Erfahrung, seine Besonnenheit und sein ehrlicher Rat waren weit über seine aktive Zeit hinaus gefragt. „Franz Hasiba hat Verantwortung nicht mit dem Ende eines politischen Amtes abgelegt. Er ist unserer Steirischen Volkspartei bis zuletzt verbunden geblieben. Sein Vermächtnis besteht nicht nur in den Ämtern, die er bekleidet hat, sondern vor allem in den Werten, die er vorgelebt hat. In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Die Steiermark verliert einen großen Gestalter unseres Landes und einen Menschen, der bleibende Spuren hinterlassen hat. Wir werden Franz Hasiba stets ein ehrendes Andenken bewahren,“ betont die Landesparteiobfrau abschließen.
Über Franz Hasiba
Franz Hasiba wurde am 3. August 1932 in Graz geboren und war ausgebildeter Agraringenieur. Von 1966 bis 1973 war er Landesparteisekretär der Steirischen Volkspartei. Anschließend gehörte er zehn Jahre lang als Vizebürgermeister der Grazer Stadtregierung an, ehe er von 1983 bis 1985 das Amt des Bürgermeisters der Landeshauptstadt Graz bekleidete.
1985 wechselte Hasiba als Landesrat in die Steiermärkische Landesregierung. Von 1991 bis 1993 war er Landeshauptmann-Stellvertreter. Anschließend gehörte er dem Steiermärkischen Landtag an und stand diesem von 1993 bis 2000 als Erster Präsident vor. Von 1987 bis 1995 führte Franz Hasiba den Steirischen ÖAAB als Landesobmann. Auch nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik blieb er der Steirischen Volkspartei eng verbunden, unter anderem von 2002 bis 2017 als Vorsitzender des Klubs der VP-Altmandatare.



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