StVP-Khom: „Leistbare Energie ist ein entscheidender Faktor für den Industriestandort Steiermark“

Bundesregierung beschließt Industriestrompreispaket und Energiepreiskrisenmechanismus

(Mittwoch, 27. Mai 2026) – Die Bundesregierung hat im heutigen Ministerrat mit dem Industriestrompaket und dem Energiepreiskrisenmechanismus zentrale Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts beschlossen. Das Industriestrompaket unterstützt 40.000 Industrieunternehmen mit 500.000 Beschäftigten in Österreich: Energieintensive Betriebe sollen ab 2027 durch einen neuen Industriestrompreis sowie die Ausweitung des Standortabsicherungsgesetzes gezielt entlastet werden. Insgesamt stehen dafür bis 2029 jährlich 250 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Gleichzeitig wird mit dem Energiepreiskrisenmechanismus ein Schutzschirm geschaffen, der bei außergewöhnlichen Energiepreiskrisen automatisch greift. Haushalte erhalten für ein definiertes Grundkontingent einen gestützten Strompreis von 10 Cent pro Kilowattstunde netto, während für Unternehmen ein einheitlicher Zuschuss pro Kilowattstunde vorgesehen ist. Aktiviert wird der Mechanismus, wenn der Großhandelspreis drei Monate lang über 165 Euro pro Megawattstunde und der Endkundenpreis über 16,5 Cent pro Kilowattstunde netto liegt. Die Entlastung soll direkt über die Stromrechnung erfolgen und spätestens vier Wochen nach Aktivierung wirksam werden.

 

Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom begrüßt diesen Beschluss und betont: „Ich habe den Industriestrompreis seit langem gefordert, weil leistbare Energie ein entscheidender Faktor für den Industriestandort Steiermark ist. Das Industriestrompaket unterstützt unsere energieintensiven Unternehmen und Leitbetriebe, die am Weltmarkt vorne mitspielen. Gleichzeitig wappnen wir uns mit dem Energiepreiskrisenmechanismus für geopolitische Krisen und Verwerfungen auf den Märkten. Dieser Schritt sorgt dafür, dass die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen gestärkt wird und setzt gleichzeitig wichtige Impulse für Innovation, regionale Wertschöpfung und sichere Arbeitsplätze im Zukunftsland Steiermark.“

 

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