Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
Khom/Schmiedtbauer: „Windkraftausbau sichert Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit“
(Graz, 24. April 2026) – Anlässlich des 40. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26.04. betonen Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom und Energielandesrätin Simone Schmiedtbauer die Bedeutung einer sicheren, nachhaltigen und unabhängigen Energieversorgung für die Steiermark. Die Erinnerung an die Katastrophe unterstreicht die Notwendigkeit des neuen Sachprogramms Windenergie 2026, das aktuell in Begutachtung ist und den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energie im Land vorantreibt. „40 Jahre Tschernobyl und die langwierigen Folgen dieser Katastrophe zeigen uns: die Energiewende ist keine ideologische Frage, sondern klare Notwendigkeit. Hier geht es nicht nur um Nachhaltigkeit, sondern vor allem um zentrale Sicherheitsfragen und eine stabile Energieversorgung. Daher setzen wir deutlich auf den Ausbau erneuerbarer Energie und wollen hier das Tempo weiter erhöhen. Nur durch den Ausbau alternativer Energieformen kann es uns gelingen, unsicheren Energieformen wie der Atomkraft den Stecker zu ziehen“, so Khom. „Die Katastrophe von Tschernobyl hat auf tragische Weise gezeigt, welche Risiken mit dieser unsicheren Energieform verbunden sind. Sie ist Mahnung und Auftrag zugleich: Wir müssen alles daransetzen, unsere Energieversorgung nachhaltig, sicher und unabhängig zu gestalten. Der Ausbau erneuerbarer Energie ist dafür der einzig verantwortungsvolle Weg“, ergänzt Schmiedtbauer.
Mit der Novelle des Sachprogramms Windenergie 2026 legt das Land Steiermark einen klaren Rahmen für die Energiezukunft fest. Insgesamt 18 neue bzw. erweiterte Vorrang- und Eignungszonen mit einer Gesamtfläche von rund 4.800 Hektar wurden ausgewiesen. Damit wird ein zusätzliches Potenzial von mindestens 530 Megawatt – im besten Fall über 700 Megawatt – geschaffen. Mit dieser Menge an Strom können rund 130.000-170.000 steirische Haushalte mit Strom versorgt werden.
„Aktuell müssen wir zu Spitzenzeiten weiterhin Strom vom europäischen Strommarkt zukaufen – mit einem Strommix, der einen signifikanten Anteil an Atomstrom aufweist. Das lehnen wir entschieden ab. Wir wollen unseren Energiebedarf zunehmend aus heimischen, erneuerbaren Quellen zu decken. Windkraft ist dabei eine zentrale Säule. Mit dem neuen Sachprogramm schaffen wir die notwendigen Flächen, klare Regeln und beschleunigte Verfahren, um diesen Ausbau effizient umzusetzen“, erklärt Schmiedtbauer.
Gerade im Gedenken an Tschernobyl sei es entscheidend, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen, sagt Schmiedtbauer: „Die Energiewende ist nicht nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern auch der Sicherheit und Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Mit dem Sachprogramm Windenergie 2026 setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um die Steiermark krisenfit, unabhängig und nachhaltig aufzustellen.“



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