Internationales Schleppernetzwerk unter steirischer Federführung zerschlagen

Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom: „Dieser Erfolg zeigt, wie wichtig die Arbeit unserer Behörden für die Sicherheit der Menschen in unserem Zukunftsland Steiermark, in Österreich und in Europa ist“

(Graz, 10. März 2026) – Der österreichischen Polizei gelang unter Beteiligung der PUMA-Kräfte der Grenzpolizeiinspektion Spielfeld und des Landeskriminalamtes Steiermark in enger Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und Europol im Rahmen der Operation Ancora am Grenzübergang Spielfeld ein Erfolg bei der Bekämpfung illegaler Migration. Das hat Innenminister Gerhard Karner heute in einer Pressekonferenz bekannt gegeben. 130 Mitglieder einer international tätigen Schlepperbande, die über einen Zeitraum von anderthalb Jahren über 100.000 Personen über die Südbalkan-Route illegal nach Europa geschleust hatte, wurden dabei festgenommen. Die Organisation soll rund eine Milliarde Euro an Gewinnen erzielt haben. Das skrupellose Vorgehen der Schlepper wurde in der Vergangenheit unter anderem durch eine Verfolgungsjagd mit der Polizei in Kroatien deutlich, bei der drei Personen ums Leben kamen.

Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, Innenminister Gerhard Karner, Klubobmann Lukas Schnitzer © StVP
Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, Innenminister Gerhard Karner, Klubobmann Lukas Schnitzer © StVP

„Ich danke allen Einsatzkräften der steirischen Polizei für ihren herausragenden Einsatz. Dieser Erfolg zeigt einmal mehr, wie wichtig die Arbeit unserer Behörden in der Steiermark für den Schutz unserer Grenzen und die Sicherheit der Menschen in unserem Zukunftsland Steiermark, in Österreich und Europa ist“, erklärt Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom. „Ich danke Innenminister Gerhard Karner und allen Verantwortlichen für die konsequente Linie im Kampf gegen das verbrecherische Schlepperunwesen, das das Leid der Menschen zu Geld macht. Das ist illegale Migration und die ist mit aller Konsequenz abzustellen. Die internationale Zusammenarbeit ist entscheidend, um derartige kriminelle Netzwerke zu zerschlagen.“

Klubobmann Lukas Schnitzer betont: „Unser Ziel muss klar sein: Illegale Migration darf nicht toleriert werden. Wer Menschen ausbeutet und Grenzen missachtet, muss mit konsequentem Vorgehen rechnen. Die Polizei sendet hier ein klares Signal: Kriminelle Netzwerke haben in unserem Land keinen Platz. Dafür braucht es starke Sicherheitsbehörden, internationale Zusammenarbeit und eine klare politische Haltung. Danke an alle Einsatzkräfte, deren akribische Arbeit unsere Steiermark zu einem sicheren Zukunftsland macht.“

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