„Machen wir Graz gemeinsam wieder flott“

Am Dienstag, 8. Oktober 2024, war Landesparteiobmann Landeshauptmann Christopher Drexler unterwegs in der Landeshauptstadt und überzeugte sich in Begleitung von Stadtparteiobmann Stadtrat Kurt Hohensinner vor Ort von der Dynamik und Innovationskraft des Standorts. In Hinblick auf die bevorstehende Landtagswahl im November betonte Landeshauptmann Christopher Drexler: „Graz hat die mobilste Wählerschaft Österreichs. Alljene, die keine blaue Mehrheit im Land wollen, lade ich ein, der Steirischen Volkspartei ihre Stimme zu geben – oder auch nur zu leihen.“

Landeshauptmann Christopher Drexler war im Zuge der Bezirkstour unterwegs in Graz.

Unternehmergeist und Traditionsbetriebe bereichern die Innenstadt

Gleich bei der ersten Station spürte man den Unternehmergeist: Die Easelink GmbH, ein Hightech-Unternehmen mit Sitz in der Automobilregion Graz, hat sich zum Ziel gesetzt, den weltweiten Einsatz von Elektromobilität durch eine innovative Ladetechnologie, genannt Matrix Charging, voranzutreiben. Dafür zeichnete der Landeshauptmann die Firma aus: „Wir erleben hier junge Unternehmer, die mit viel Mut und Zuversicht neue Wege beschreiten!“

„Sicherheit gehört zu den wesentlichen Grundlagen von Lebensqualität und Standortqualität. Wir wollen uns mit jenen Themen beschäftigen, die die Menschen in ihrem täglichen Leben betreffen und dazu gehört auch dieses“, so Landeshauptmann Christopher Drexler. „Zur Sicherheit gehört für mich auch Sicherheit für den Wirtschaftsstandort Graz. Ich mache mir Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung und Dynamik von Graz. Die Unternehmen wünschen sich von der Politik zurecht Stabilität. Ich kann nur immer wieder wiederholen: Von Landesseite sind beide Hände ausgestreckt. Machen wir Graz gemeinsam wieder flott!“

Insgesamt stand an diesem Tag der Austausch mit Unternehmerinnen und Unternehmern im Mittelpunkt: In der Boutique Jeremy’s in der Sporgasse gratulierte man zum 10-jährigen Bestehen, bevor man den Flagship-Store des traditionellen Familienbetriebs Sehen!Wutscher in der Herrengasse besuchte. Im Anschluss ging es aus Anlass des 90-jährigen Bestehens und der 20-jährigen Führung von Wirtin Edith Seitinger indas Traditionsgasthaus Herzl Weinstube. . Sportlich wurde es beim letzten Termin: Im Glöcklbräu traf der Landeshauptmann auf ehrenamtliche Sportfunktionärinnen und -funktionäre, die sich mit ihm über aktuelle Herausforderungen und kommende Vorhaben austauschten.

18,6 Millionen Euro für die Kinderbetreuung in Graz

„Ein Thema, das wir als Landesregierung bewusst zum Schwerpunkt gemacht haben, ist in den letzten Jahren die Kinderbetreuung. Viele Gemeinden stöhnen unter den Belastungen und so haben wir entschieden, jene Mittel, die dem Land Steiermark aus dem Zukunftsfonds bereitgestellt wurden, zu 100 Prozent den Gemeinden weiterzugeben. Das sind für die Stadt Graz rund 18,6 Millionen Euro, die sie heuer für die Kinderbetreuung zusätzlich vom Land bekommt“, erklärt Landeshauptmann Christopher Drexler und wundert sich: „Ich bin reichlich verwundert, was die Rathauskoalition da macht, wenn diese Mittel nicht in der Grazer Kinderbildung und -betreuung ankommen. Genau genommen haben wir Graz noch weiter entlastet, indem wir landesweit die Sozialstaffel für Kinderkrippen eingeführt haben. Das sind weitere rund 4,9 Millionen Euro jährlich. Dass Stadtrat Kurt Hohensinner dann als zuständiger Referent um das Budget kämpfen muss, ist ein Skandal.“

Stadtrat Kurt Hohensinner und Landeshauptmann Christopher Drexler

In diesem Zusammenhang kündigt der Landeshauptmann einen Austausch mit Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang und Bildungslandesrat Werner Amon in den nächsten Tagen an.

Stadtrat Kurt Hohensinner sieht eine familienpolitische Katastrophe, wenn die Stadtregierung nicht beginnt, zu handeln: „Es kommen Millionen von Bund und Land daher und die Stadt Graz verwendet diese statt für die Bildung lieber zum Stopfen von Budgetlöchern. Wenn man hier nicht beginnt, endlich an morgen zu denken, erwartet uns im nächsten Herbst eine familienpolitische Katastrophe, denn dann werden wir nicht mehr allen berufstätigen Vätern und Müttern einen Kinderbetreuungsplatz bieten können! So kann man Familie und Beruf sicher nicht mehr unter einen Hut bringen.“

In Hinblick auf die kommende Landtagswahl im November hielt Hohensinner fest: „Ich bin überzeugt davon, dass es in der heutigen Politik Persönlichkeiten wie unseren Landeshauptmann braucht. Er hat einen Zukunftsplan, er hat die gesamte Gesellschaft im Blick und er ist ein Profi in der Regierung.“

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