Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
Schnitzer: „Stopptaste bei falscher Zuwanderung. Wir sagen, wer kommen darf und wer nicht. Wer kommt, muss leisten!“
Der Landtagsklub der Steirischen Volkspartei hat 800 wahlberechtigte Steirerinnen und Steirer zu Zuwanderung, Integration und Sicherheit befragen lassen und die Ergebnisse heute gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut IFDD in Graz vorgestellt.
(Graz, 25. September 2026) – Die Steiermark verändert sich. Das sehen die Menschen jeden Tag, in der Schule ihrer Kinder, am Hauptplatz, am Arbeitsplatz, im Verein. Der Landtagsklub der Steirischen Volkspartei hat deshalb die repräsentative „Steiermarkvermessung“ beauftragt. „Aus vielen Gesprächen im Land entwickelt sich ein „G‘spür“ für die Steiermark. Wir wollten aber Fakten und haben jetzt ein breites repräsentatives Bild über die Wahrnehmung der Steirerinnen und Steirer. Wenn Menschen Veränderungen bemerken, Sorgen haben oder sich weniger heimisch fühlen, dann ergibt das zwingend einen Auftrag für die Politik“, so Klubobmann Lukas Schnitzer.
IFDD-Geschäftsführer Christoph Haselmayer erklärt: „Zum ersten Mal wurde eine Umfrage in dieser Form für die Steiermark durchgeführt. Wir haben zwischen 27. August und 4. September 2026 insgesamt 800 wahlberechtigte Steirerinnen und Steirer ab 16 Jahren online befragt. Die maximale Schwankungsbreite liegt bei 3,5 Prozentpunkten. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die steirische Wahlbevölkerung.“
Schnitzer: „Stopptaste bei falscher Zuwanderung!“
75% der Steirerinnen und Steirer sind der Meinung, dass die Integration von Menschen aus überwiegend muslimisch geprägten Herkunftsländern schlecht gelingt. 74% nehmen wahr, dass islamisches Leben im öffentlichen Raum sichtbarer geworden ist, drei Viertel von ihnen bewerten das negativ. 80% haben große Sorge, dass unterschiedliche Vorstellungen über Werte und Regeln zu Konflikten führen. Das größte Konfliktpotenzial sehen sie bei der Gleichberechtigung von Frauen und Männern (83%) und der Geltung österreichischer Gesetze (77%).
„Die Steirerinnen und Steirer erkennen, dass sich Menschen aus islamisch geprägten Ländern weniger gut integrieren und sich weniger an unsere Regeln halten. Das ist kein Urteil über Menschen. Aber es ist die Beobachtung von drei Vierteln der Bevölkerung. Wir haben unsere christlich geprägte Gesellschaft in den letzten Jahren stark gefordert, möglicherweise überfordert. Es ist an der Zeit, die Stopptaste zu drücken, wenn es um die falsche Zuwanderung geht“, so Schnitzer und sagt weiter: „Frauen und Männer haben die gleichen Rechte. Unsere Gesetze gelten für alle. Wir sprechen Deutsch. Der Staat entscheidet nach Recht und Verfassung. Diese Grundsätze sind nicht verhandelbar. Wir sind der Hausherr im Land. Das Kinderkopftuch-Verbot ist ein notwendiger Schritt zum Schutz der jungen Mädchen. Die Bevölkerung bestätigt das.“
Schnitzer: „Wir sagen, wer kommen darf und wer nicht. Wer kommt, muss leisten“
Nicht weniger als 85% sprechen sich dafür aus, dass zwar die richtige Zuwanderung weiterhin möglich sein soll, sofern Sprache erlernt, Gesetze respektiert und am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilgenommen wird. 94% sagen aber, dass die Sozialunterstützung bei arbeitsfähigen Personen gekürzt werden soll, wenn diese verpflichtende Deutsch- oder Integrationsmaßnahmen ohne triftigen Grund verweigern. Dieser Wert liegt in jeder Wählergruppe über 70%.
„Die Steirerinnen und Steirer differenzieren klar. Sie akzeptieren Zuwanderung in die Wirtschaft mit klaren, strengen Regeln. Aber sie sagen Nein zu Integrationsverweigerung. Unser steirisches Sozialunterstützungsgesetz folgt genau diesem Prinzip: Rote Karte für Integrationsverweigerer“, so Schnitzer deutlich.
Politischen Islam verbieten!
Jeder zweite Befragte geht davon aus, dass es in der Steiermark politisch-islamistische Gruppen gibt, die religiöse Regeln über österreichische Gesetze stellen wollen. Von jenen, die solche Gruppen wahrnehmen, sehen 69% darin eine große Gefahr für das demokratische Zusammenleben. „Politischer Islam hat mit Glauben nichts zu tun. Das ist eine politische Ideologie und die größte Gefahr für unsere Demokratie. Sie gehört verboten. Ohne Generalverdacht gegen Muslime. Ohne falsche Rücksicht gegenüber Extremisten“, so Schnitzer.

Sicherheitsgefühl
Jeder Vierte Befragte fühlt sich in der Steiermark sehr oder eher sicher (81%). Als Faktoren für ein geringeres Sicherheitsgefühl nennen 72% Kriminalität oder aggressives Verhalten im öffentlichen Raum, 61% politischen oder religiösen Extremismus und 49% Zuwanderung. Schnitzer sieht hier ebenfalls einen klaren Auftrag: „Vier von fünf fühlen sich sicher – das ist ein gutes Zeugnis für unser Land. Aber jeder Fünfte fühlt sich bereits unsicher. Deshalb müssen umso mehr Regeln gelten. Unsere Regeln. Für alle. Wir handeln, bevor sich dieses Gefühl dreht.“
Integration gelingt vor allem durch gesellschaftliche Teilhabe
Gelungene Integration erleben die Befragten vor allem am Arbeitsplatz (41%), in Vereinen und beim Sport (28%) sowie in der Nachbarschaft (23%). 93% sehen große Herausforderungen für den Unterricht, wenn Kinder wegen unzureichender Deutschkenntnisse nicht folgen können. Für Schnitzer ist klar: „Nicht das Amt integriert. Der Betrieb, der Verein und die Gemeinde integrieren. Aber Integration ist eine Bringschuld. Deutsch ist keine Empfehlung, Deutsch ist die Grundbedingung. Mit Sommerschule und Vorschulklassen haben wir erste Schritte gesetzt.“
Landeshauptmann-Stv. Khom beauftragt Maßnahmen- und Positionspapier
Die Ergebnisse bilden die Grundlage für ein Maßnahmen- und Positionspapier, das Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom als Ableitung der Umfrage beauftragt hat. „Die Steirerinnen und Steirer haben eine klare Vorstellung davon, wie unser Zusammenleben funktionieren soll. Viele Ergebnisse bestätigen unsere Arbeit in der Vergangenheit. Der Auftrag für die Zukunft ist klar“, so Schnitzer abschließend.



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