Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
„Nicht nur durch die Wirtschaft: Sprache, Literatur und Musik verbinden die Steiermark und Slowenien!“
(Graz, 23. September 2026) – Unter dem Titel „Literatur verbindet – slowenisch-österreichische Begegnungen“ lud der Landtagsklub der Steirischen Volkspartei mit Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom und Klubobmann Lukas Schnitzer an der Spitze gestern Abend zur Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Klub.Kultur“ in den Steinernen Saal des Landhauses Graz.
Die Literatinnen Rezka Kanzian und Daniela Kocmut gestalteten einen schwungvollen Abend mit Lesungen aus zeitgenössischer zweisprachiger Literatur. Die Musikerin Tjaša Fabjančič-Lagger übernahm die hörenswerte musikalische Begleitung. „Die Steiermark und Slowenien verbindet weit mehr als eine gemeinsame Grenze. Wir teilen Wirtschaftsraum, Geschichte, Kultur und viele persönliche Beziehungen. Diese Nachbarschaft ist ein Gewinn für beide Seiten. Sie muss gepflegt, gestärkt und hochgehalten werden. Gerade in Zeiten, in denen Europa und die Steiermark vor großen Herausforderungen steht, brauchen wir starke regionale Partnerschaften. Abende wie dieser zeigen, wie lebendig der Austausch zwischen unseren Ländern ist. Wir werden diesen Weg weitergehen“, so Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom und ergänzt: „Dass mit Spela Horjak auch die Botschaft der Republik Slowenien vertreten war, ist ein wichtiges Zeichen der Einigkeit. Es zeigt, dass diese Partnerschaft auf beiden Seiten der Grenze getragen wird.“

Holasek: „Zweisprachige Literatur öffnet neue Perspektiven“
„Sprache ist mehr als ein Mittel der Kommunikation Sie ist eng mit Heimat, Herkunft und Identität verbunden. Die drei Künstlerinnen haben gezeigt, welches Potenzial in der Verbindung von Literatur und Musik für den interkulturellen Dialog liegt. Indem sie sich zwischen der slowenischen und der deutschen Sprache bewegen, eröffnen ihre Texte und Kompositionen differenzierte Perspektiven auf Mehrsprachigkeit, Identität und unser gemeinsames europäisches Kulturerbe. Mit unserer Veranstaltungsreihe ‚Klub.Kultur‘ möchten wir Räume für diese Formen des kulturellen Austauschs schaffen und die Begegnung mit unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Perspektiven ermöglichen. Der Steinerne Saal wurde gestern zu einem Ort des Zuhörens, des Dialogs und der Reflexion. Gerade diese unmittelbare Begegnung zeigt, wie Kunst und Kultur dazu beitragen können, Verständnis füreinander zu fördern und kulturelle Vielfalt als gemeinsamen europäischen Wert erfahrbar zu machen“, so Kultursprecherin Sandra Holasek.
Hintergrundinformationen zu den Künstlerinnen:
- Rezka Kanzian, geboren in Rožek/Rosegg, ist Literatin und Theatermacherin. Sie gründete das werkraumtheater in Graz und initiierte die zweisprachige Reihe „Drugačne strani & strune / Andere Seiten & Saiten“.
- Daniela Kocmut, geboren in Maribor und seit 1999 in Graz, arbeitet als literarische Übersetzerin, Dolmetscherin, Sprachtrainerin und Lyrikerin auf Slowenisch und Deutsch.
- Tjaša Fabjančič-Lagger studierte Jazzgesang in Graz und Amsterdam. Mit ihren mehrsprachigen Kompositionen verbindet sie seit vielen Jahren Slowenien mit ihrer Wahlheimat Österreich.



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