Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
„Wir holen Kapital ins Boot, das Land behält die Mehrheit und das Steuer! Heimatenergie für unsere Steiermark, statt Abhängigkeit aus dem Ausland!“
(Graz, 22. September 2026) – Im Dezember 2025 fand im Landtag-Steiermark eine Energie-Enquete statt. Experten und alle Landtagsfraktionen diskutierten dabei Lösungsansätze für eine nachhaltige, sichere und leistbare Energieversorgung. Der daraus folgende einstimmige Landtagsbeschluss fordert die Landesregierung unter anderem auf, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen, Stromnetze und Speicher bedarfsgerecht auszubauen, leistbare Energie sicherzustellen und regionale Wertschöpfung, Innovation und Beschäftigung zu stärken.

„Durch die Energie Steiermark hat das Land einen verlässlichen Partner, der diesen Weg mit konkreten Projekten geht. 2025 wurde das größte Investitionsprogramm der Unternehmensgeschichte gestartet, 5,8 Milliarden Euro bis 2035, mit Schwerpunkt auf Netzausbau, Strom- und Wärmeerzeugung, Speicher und Wasserstoff. Damit dieses Programm vollumfänglich umgesetzt werden kann, braucht es frisches Kapital“, erklärt Wirtschaftssprecherin Martina Kaufmann und sagt weiter: „Dieses Kapital soll über die Ausgabe neuer Aktien kommen, also über eine Kapitalerhöhung um 25 Prozent. Davon profitieren die heimische Wirtschaft, die Industrie und der Arbeitsmarkt. Vor allem aber die Kundinnen und Kunden.“
Klar widerspricht Abgeordnete Kaufmann dem von der SPÖ gestreuten Gerücht, die Energie Steiermark werde privatisiert: „Es wird keine einzige bestehende Aktie verkauft. Das Land bleibt überwiegender Mehrheitseigentümer und behält die strategische Verantwortung für die Energieversorgung. Wer etwas anderes behauptet, verunsichert die Steirerinnen und Steirer bewusst.“ Die Landesregierung hat klare Rahmenbedingungen festgelegt: kein Verkauf bestehender Aktien, das Land bleibt Mehrheitseigentümer, der Unternehmenswert muss über jenem des Rückkaufs 2023 liegen, das Kapital fließt direkt in die Energie Steiermark und nicht in den Landeshaushalt, und der Investor muss eine langfristige Partnerschaft mindestens bis zum Ende der Investitionsphase 2035 eingehen.
Fartek: „Energiesicherheit ist Standortsicherheit“

„Geopolitische Herausforderungen und eine hohe Abhängigkeit von ausländischen Energiequellen sorgen für neue Versorgungsrisiken und steigende Preise. Das trifft private Haushalte ebenso wie Wirtschaft, Landwirtschaft und Industrie“, betont Energiesprecher Franz Fartek und sagt weiter: „Mehr erneuerbare Energie, mehr Netze und mehr Speicher machen uns unabhängiger. Deshalb müssen wir die Investitionsoffensive jetzt beschleunigen, bevor Projektkosten weiter steigen. Energiesicherheit ist eine Standort- und Wettbewerbsfrage. Und Energie muss für die Steirerinnen und Steirer leistbar bleiben.“



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