Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
„Unabhängige, nachhaltige und leistbare Energie ist Basis für den Wirtschaftsstandort Steiermark! Heimatenergie statt Abhängigkeit aus dem Ausland!“
Abgeordnete der Steirischen Volkspartei besichtigten das Speicherkraftwerk am Packer Stausee der Verbund AG. Klubobmann Lukas Schnitzer und Energiesprecher Franz Fartek unterstreichen: Nachhaltige, unabhängige und günstige Energie muss oberste Priorität haben.
(Graz, 8. September 2026) – Der Landtagsklubs der Steirischen Volkspartei angeführt von Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom und Klubobmann Lukas Schnitzer haben zum Auftakt in den politischen Herbst das Speicherkraftwerk am Packer Stausee der Verbund AG besucht. Das Kraftwerk erzeugt im jährlichen Durchschnitt rund zwei GWh Strom. Zu 100 Prozent aus Wasserkraft. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Frage, wie die Steiermark ihre Energieversorgung langfristig sowohl für die Steirerinnen und Steirer als auch für Wirtschaft, Landwirtschaft und Industrie sichert.
„Nachhaltige, unabhängige und leistbare Energie ist für den Wirtschaftsstandort Steiermark und für die Bürgerinnen und Bürger unerlässlich. Ohne leistbare Energie gibt es keine Industrie, keine Arbeitsplätze und keine Entlastung für die Haushalte“, so Energiesprecher Franz Fartek und sagt weiter: „Der Packer Stausee zeigt, was heimische Wasserkraft leistet. Sauber, verlässlich und unabhängig von Importen. Jede Kilowattstunde, die wir in der Steiermark erzeugen, macht uns unabhängiger. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie schnell geopolitische Zerwürfnisse zum Risiko werden. Deshalb brauchen wir mehr Erzeugung im eigenen Land. Wasserkraft, Photovoltaik, Wind und Biomasse. Wir müssen Genehmigungsverfahren beschleunigen und den Ausbau der Speicher vorantreiben. Energieunabhängigkeit ist Sicherheitspolitik.“
Schnitzer: „Heimatenergie statt Abhängigkeit aus dem Ausland!“
„Unsere Industrie steht im internationalen Wettbewerb. Bei den Energiekosten entscheidet sich, ob in der Steiermark investiert wird oder anderswo. Betriebe brauchen Planbarkeit und leistbare Preise. Das gilt für Leitbetriebe genauso wie für Klein- und Mittelunternehmen. Wasserkraft aus der Region ist dafür ein echter Standortvorteil. Heimatenergie macht uns stärker und unabhängiger vom internationalen Markt. Diesen Vorteil müssen wir ausbauen, nicht verspielen. Wer Industrie halten will, muss Energie günstig machen. Das ist der Kern einer erfolgreichen Standortpolitik“, so Klubobmann Lukas Schnitzer.
Energie-Enquete: Forderungen liegen beim Bund
Bereits im vergangenen Jahr hat der Steiermärkische Landtag eine Energie-Enquete abgehalten. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Energieversorgung haben mit den Abgeordneten den Handlungsbedarf erarbeitet. Daraus sind konkrete Maßnahmen entstanden. Diese wurden an die Bundespolitik übermittelt. Der Landtagsklub erwartet, dass der Bund diese Vorschläge aufgreift und rasch umsetzt. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Jetzt ist der Bund am Zug“, so Schnitzer und Fartek.



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