Schmiedtbauer fordert Marterbauer zum Handeln auf: „Die Dürre von heute ist die Inflation von morgen“

Schmiedtbauer an Finanzminister Marterbauer: „Rasch handeln, um unsere Lebensmittelversorgung zu sichern“

 

(Dienstag, 11. August 2026) – Die anhaltende Dürre bringt Österreichs Landwirtschaft in stärkste Bedrängnis. Die Österreichische Hagelversicherung beziffert den bisherigen Gesamtschaden mit rund einer Milliarde Euro. Ernteausfälle, Futtermangel und steigende Kosten gefährden die Existenz vieler bäuerlicher Betriebe und drohen auch die Lebensmittelpreise weiter nach oben zu treiben.

 

„Die Dürre von heute ist die Inflation von morgen. Wenn Ernten ausfallen, Futter fehlt und landwirtschaftliche Betriebe ihre Produktion einschränken müssen, betrifft das nicht nur unsere Bauernfamilien, sondern alle Steirerinnen und Steirer. Finanzminister Markus Marterbauer muss deshalb jetzt den notwendigen finanziellen Spielraum für eine rasche und unbürokratische Dürrehilfe schaffen“, fordert daher Landesrätin Simone Schmiedtbauer.

 

Gerade für die Steiermark als starkes Agrarland gehe es um weit mehr als einzelne Betriebe. Die Landwirtschaft sichere regionale Lebensmittel, Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum. Geraten unsere Familienbetriebe dauerhaft unter Druck, steigen auch die Abhängigkeit von Importen und die Lebensmittelpreise.

 

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig habe angesichts der dramatischen Schadenslage rasch die Vorbereitungen für ein konkretes Unterstützungspaket eingeleitet. Klar ist aber auch, dass Umschichtungen innerhalb des Landwirtschaftsbudgets nicht ausreichen. „Norbert Totschnig arbeitet mit Hochdruck an konkreten Lösungen. Dafür braucht es aber auch das notwendige Geld. Jetzt ist daher der Finanzminister gefordert. Er darf sich nicht hinter dem Spardruck verstecken, wenn es um bäuerliche Existenzen und unsere heimische Lebensmittelversorgungssicherheit geht“, so Schmiedtbauer.

 

Schmiedtbauer abschließend: „Sorgsamer Umgang mit Steuergeld ist notwendig. Aber wer bei unseren Bauernfamilien und bei der regionalen Lebensmittelversorgung spart, spart an der falschen Stelle. Finanzminister Marterbauer muss seine Blockade aufgeben und die erforderlichen Mittel freimachen.“

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