Khom: „Gewalt gegen Frauen darf niemals relativiert oder ignoriert werden. Es braucht Zivilcourage, Aufmerksamkeit und ein klares Nein zu jeder Form von Gewalt“

Statement zum Femizid im Bezirk Leibnitz

 

Mit großer Betroffenheit reagiert Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom auf den mutmaßlichen Femizid, der sich im Bezirk Leibnitz ereignet hat. „Diese Familientragödie erschüttert unser Land zutiefst. Meine Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen des Opfers. Dieses Verbrechen macht deutlich: Gewalt an Frauen ist keine Privatsache – sie ist ein gesellschaftliches Problem, dem wir entschlossen entgegentreten müssen. Femizide sind die extremste Form von Gewalt gegen Frauen und oft das tragische Ende einer Eskalationsspirale.“

 

Maßnahmen, wie die Verschärfungen im Waffengesetz, seien insgesamt ein wichtiger Schritt: „Strengere Regelungen beim Zugang zu Waffen sind ein wichtiger Schritt, um potenzielle Gefährdungen zu reduzieren und Leben zu schützen. Jede Maßnahme, die dazu beiträgt, Gewalt zu verhindern, ist notwendig und richtig“, sagt Landeshauptmann-Stv. Khom und betont weiter: „Wir wissen, dass wir leider niemals jede Gewalttat verhindern werden können. Aber wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, damit ein enges Zusammenspiel von Gewaltschutzeinrichtungen, Polizei, Justiz, Sozialbereich und Politik gelingt. Nur gemeinsam können wir wirksame Maßnahmen setzen und gefährdete Frauen rechtzeitig erreichen.“

 

Abschließend appelliert Landeshauptmann-Stv. Khom an die gesamtgesellschaftliche Verantwortung: „Gewalt gegen Frauen darf niemals relativiert oder ignoriert werden. Es braucht Zivilcourage, Aufmerksamkeit und ein klares Nein zu jeder Form von Gewalt.“

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