„Wir stehen an der Seite unserer Bäuerinnen und Bauern“

Mit der heute eingeleiteten Reform für eine praxistaugliche Lösung beim Prädatorenmanagement setzt die Landesregierung einen weiteren wichtigen Punkt aus dem Regierungsprogramm um. Damit stellt die Steirische Volkspartei einmal mehr die Interessen der Bäuerinnen und Bauern sowie des gesamten ländlichen Raums in den Mittelpunkt. Im Zentrum der geplanten gesetzlichen Neuerungen steht die Bündelung der Zuständigkeiten für konfliktträchtige Tierarten wie Wolf, Fischotter, Aaskrähe oder Luchs im Jagdgesetz – verbunden mit klaren Zuständigkeiten, effizientem Verwaltungszugang und praxistauglichen Lösungen.

Für Landesparteiobfrau Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom ist klar: „Wir stehen an der Seite der Bäuerinnen und Bauern und des ländlichen Raums. Tierarten wie Wolf, Luchs oder Fischotter stellen für Bevölkerung, Landwirtschaft und Verwaltung eine große Herausforderung dar. Unser Ziel ist klar: Wir wollen Naturschutz und Landwirtschaft „gemeinsam denken“, um gute Lösungen für unserer Landwirtschaft auf den Weg zu bringen! Denn unsere bäuerlichen Familienbetriebe sichern regionale Lebensmittelversorgung, Kulturlandschaft und Arbeitsplätze. Daher braucht es klare Regeln und rasche Hilfe, wenn Wildtiere zur Bedrohung werden. Genau das setzen wir nun um – mit Maß, Ziel und Verantwortung.“

„Die zunehmende Ausbreitung von Großraubtieren und anderen Räubern wie Wölfen oder Fischottern setzt unseren heimischen Land-, Forst-, und Teichwirten enorm zu. Mit der Übertragung der Zuständigkeit vom Naturschutzrecht ins Jagdrecht senden wir ein Signal und schaffen die Grundlage für ein handlungsfähiges, unbürokratisches und einfaches Management von Raubtieren und anderen Tierarten, die unseren Bäuerinnen und Bauern Probleme bereiten. Wir möchten ganz sicher keine Art ausrotten – aber wir stehen an der Seite unserer Bäuerinnen und Bauern und dem gesamten ländlichen Raum. Daher reagieren wir auf die gestiegenen Konflikte und wollen einfachere Lösungen bis hin zur Entnahme. Die Regelung im Jagdgesetz ist das Fundament dafür“, so Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer.

Der Umgang mit konfliktträchtigen Tierarten wie Wolf, Luchs oder Fischotter stellt für Bevölkerung, Landwirtschaft und Verwaltung eine zunehmende Herausforderung dar. Die Zuständigkeit und alle notwendigen Ressourcen für konfliktträchtige Arten wie Wolf, Fischotter, Luchs, Wildkatze, Aaskrähe und Braunbär sollen künftig zentral in der Abteilung für Land- und Forstwirtschaft gebündelt werden. Das wird durch die Regelung im Jagdrecht, statt wie bisher im Naturschutzrecht, sichergestellt. Die Übertragung soll bis zum Frühjahr 2026 abgeschlossen sein. Dann ist der Weg frei für neue praxistaugliche Verordnungen mit weitergehenden Möglichkeiten bis hin zur Entnahme.

Eine solche Verordnung ist künftig auch für Biber vorgesehen. Sie soll insbesondere bei „Problem-Bibern“ rechtssichere und rasche Lösungen ermöglichen und von der Beseitigung von schadenverursachenden Biberburgen bis hin zu Entnahmen eine weitreichendere Handhabe bei Schäden bringen.

Die Steirische Volkspartei unterstreicht mit dieser Reform erneut, dass sie die Stimme des ländlichen Raums ist – nah am Menschen und die Zukunft im Blick!

 

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