Junge ÖVP auf Fortbildung in Riga

Die lettische Hauptstadt Riga war dieses Jahr Ziel der traditionellen Bezirksbildungsreise der JVP Bruck-Mürzzuschlag. Den 20 Teilnehmern, darunter auch JVP-Landesgeschäftsführer Michael Eisner, wurde dabei von 23. bis 26. Oktober wieder eine interessante Fortbildung in den Bereichen Kultur, Politik, Geschichte und Gesellschaft geboten. So standen neben dem Besuch der zahlreichen Sehenswürdigkeiten auch eine Reihe außerordentlicher Termine am Programm.

 JVP-Delegation mit Botschafter Dr. Arad Benkö vor der Österreichischen Botschaft in Riga

JVP-Delegation mit Botschafter Dr. Arad Benkö vor der Österreichischen Botschaft in Riga

Beim Empfang in der Österreichischen Botschaft in Riga erhielten die JVP´ler durch Botschafter Dr. Arad Benkö einen interessanten Überblick über das Land und die Leute sowie seine Arbeit und Aufgaben als Diplomat. Diskutiert wurde auch über politische Themen, wie die große Abwanderungsproblematik in Lettland.

Besucht wurde auch das Büro der Vertretung der Europäischen Kommission in Riga, wo die Delegation durch die hohe Repräsentantin Ina Steinbuka persönlich empfangen wurde. Im Konferenzraum wurde ein Rückblick über das vergangene halbe Jahr der EU- Ratspräsidentschaft Lettlands präsentiert, ehe man sich aktuellen Fragen auf europäischer Ebene, wie den Russland-Sanktionen oder der Flüchtlingskrise, widmete.

Die stärkste politische Jugendorganisation Lettlands „VIENOTIBA jaunatres organizacija“ ist wie die Junge ÖVP Teil der europäischen Dachorganisation YEPP, sodass ein gemeinsames Arbeitsmeeting auf Einladung von Bundesobmann Krisjanis Buss in der Parteizentrale ebenso am Programm stand wie ein Treffen mit dem Bundesvorstand.

Weitere besondere Programmpunkte waren eine Besichtigung des original erhalten gebliebenen KGB-Gebäudes sowie ein Ausflug nach Jurmala an der Ostsee.

„Die Teilnehmer sollen die Erfahrungen in ihre privaten und beruflichen Tätigkeiten aber auch in die Arbeit der Jungen ÖVP einbringen“, sagt Bezirksobmann Stefan Hofbauer, der die Bildungsreise organisiert hat. Das Projekt findet jährlich statt und auch das Resümee der Teilnehmer ist eindeutig und schreit nach einer Wiederholung im nächsten Jahr.