FCG fordert Express-Lösung für obersteirische S-Bahn!

„Es ist höchste Eisenbahn, das Erfolgsprojekt der S-Bahn auch für die Obersteiermark zu erweitern, damit diese Region nicht am Abstellgleis landet!“ Darüber sind sich AK-Vizepräsident und FCG-Landesvorsitzender Franz Gosch, der stellvertretende ÖGB-Landesvorsitzende Franz Haberl, ÖAAB-FCG-Fraktionsvorsitzender Günther Ruprecht sowie der FCG-Bezirksobmann Gernot Wallner und der ÖAAB-Bezirksobmann Wolfgang Fleck bei einer Pressekonferenz in Leoben einig.

Foto: Obersteirische Rundschau

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„Neben einer S-Bahn-Erweiterung nach Mürzzuschlag ist vor allem eine leistungsfähige durchgehende Anbindung ins obere Murtal erforderlich“, so Franz Gosch, der auch darauf hinweist, dass die Bahnverbindungen besser getaktet werden müssen. Diese Bahnattraktivierung sei vor allem im Hinblick auf die Fertigstellung des Koralmtunnels absolut notwendig, um den Pendlern das Leben zu erleichtern und die Standort-Qualität der Obersteiermark erheblich zu verbessern. Schließlich werden die Railjetverbindungen nach Kärnten und Italien dann über Graz geführt werden. Außerdem würden leistungsfähige öffentliche Verkehrsverbindungen auch der stetigen Abwanderung aus den obersteirischen Bezirken entgegenwirken. „Eine verstärkte Mobilität dämpft nachweislich die Abwanderung“, bekräftigt Gosch.

Fleck, Wallner, Ruprecht, Haberl und Gosch fordern sowohl die zuständigen Bundes- als auch Landespolitiker auf, sich der S-Bahn Obersteiermark stärker zu widmen. Für den Bezirk Leoben sollte die Vordernbergerbahn im Rahmen der S- Bahn-Erweiterung für den Personenverkehr wieder eröffnet werden. „Lassen wir uns die Chance nicht entgehen, die brach liegende Infrastruktur neu zu beleben“, gibt sich Gosch kämpferisch.

„Leoben ist ein Pendlerbezirk, ständig in Bewegung“, unterstreicht der FCG-Landesvorsitzende seine Forderungen. Insgesamt pendeln rund 6.500 Personen in den Bezirk Leoben ein und circa 7.700 Personen aus. Die Einpendler kommen aus den angrenzenden Bezirken, die Auspendler zieht es fast zur Hälfte in den Grazer Zentralraum.