Vorstellung des „eRöntgenpass“

Der eRöntgenpass gibt Steirerinnen und Steirern einfach und online per Mausklick eine Übersicht über alle Röntgenuntersuchungen, die im Laufe der Zeit in einem der steirischen Landeskrankenhäuser durchgeführt wurden und über die Dosis an verabreichten Röntgenstrahlen.

Gesundheitsfonds Geschäftsführer DI Harald Gaugg, Vorstandsvorsitzender KAGes Univ. Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg, Gesundheitslandesrat Mag. Christopher Drexler, Rektor o.Univ.Prof. DI Dr. Karl Peter Pfeiffer, Vorstand KAGes Dipl. KHBW Ernst Fartek, MBA (v.l.n.r.) © Gesundheitsfonds Steiermark/Loske

Gesundheitsfonds Geschäftsführer DI Harald Gaugg, Vorstandsvorsitzender KAGes Univ. Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg, Gesundheitslandesrat Mag. Christopher Drexler, Rektor o.Univ.Prof. DI Dr. Karl Peter Pfeiffer, Vorstand KAGes Dipl. KHBW Ernst Fartek, MBA (v.l.n.r.) © Gesundheitsfonds Steiermark/Loske

Röntgenuntersuchungen sind in der heutigen Medizin ein unentbehrliches Mittel um Verletzungen oder Erkrankungen festzustellen, operative Eingriffe zu planen und um den Heilungsprozess zu kontrollieren. In der Röntgendiagnostik wird eine bestimmte Strahlendosis benötigt, um eine aussagekräftige Bildqualität für die Befundung zu erreichen. Es ist bekannt, dass Röntgenstrahlen die Entstehung von Krebs fördern können, wenn sie in großen Mengen auf den Körper einwirken. Dies ist zum Beispiel nach einem Reaktorunglück möglich. Auch die Strahlenexposition während einer Röntgenuntersuchung erhöht statistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit des Eintretens einer Zellveränderung. Daher wird stets darauf geachtet, Röntgenuntersuchungen nur im medizinisch notwendigen Ausmaß durchzuführen und Mehrfachuntersuchungen zu vermeiden. Alle beteiligten Berufsgruppen sind verpflichtet, die Strahlendosis für Patientinnen und Patienten so niedrig wie möglich zu halten, ohne die Qualität des Untersuchungsergebnisses zu gefährden.

Der steirische eRöntgenpass wurde von der  Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGes), der Fachhochschule JOANNEUM und dem Gesundheitsfonds Steiermark im Rahmen des EU-Projektes PALANTE (PAtientLeading and mANaging their healThcare through Ehealth) entwickelt.

„eHealth ist eines der zentralen Zukunftsthemen in der medizinischen Versorgung. Damit erhalten die Bürgerinnen und Bürger mehr Eigenverantwortung über ihre Gesundheit und können medizinische Informationen auch selbst verwalten“, freut sich Gesundheitslandesrat Mag. Christopher Drexler, dass „auch in der Steiermark Innovationen und Impulse für eHealth-Entwicklungen eine wesentliche Rolle spielen“.