Kooperation zur besseren Versorgung von Patientinnen und Patienten

Die Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen dem Land Steiermark, dem Krankenhaus der Elisabethinen GmbH und den Konventen der Barmherzigen Brüder Graz Eggenberg und Graz Marschallgasse wurde heute mit dem Beschluss im Landtag offiziell besiegelt.
 
Pater Richard Binder, Pater Prior Paulus Kolar, Gesamtleiter Direktor Adolf Inzinger (Barmherzige Brüder), Hofrat Harald Gaugg (Gesundheitsfonds), Geschäftsführer Christian Lagger, Mutter Generalvikar Dominika Gangl (Elisabethinen), Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder © Raggam

Pater Richard Binder, Pater Prior Paulus Kolar, Gesamtleiter Direktor Adolf Inzinger (Barmherzige Brüder), Hofrat Harald Gaugg (Gesundheitsfonds), Geschäftsführer Christian Lagger, Mutter Generalvikar Dominika Gangl (Elisabethinen), Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder
© Raggam

Mit der Umsetzung des „Regionalen Strukturplan Gesundheit Steiermark 2020“ (kurz RSG) werden seit 2011 wichtige und notwendige Maßnahmen gesetzt, um die Steiermark im Gesundheitsbereich fit für die Zukunft zu machen. Das alles passiert nicht nur unter Berücksichtigung der budgetären Rahmenbedingungen, sondern vor allem unter dem Aspekt, eine möglichst sichere, bedarfsorientierte und qualitätsvolle Versorgung der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.

Durch die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung wird auch die jahrhundertelange Arbeit der Ordenshäuser auf dem Gebiet der Krankenversorgung gesichert. Schritt für Schritt kommt es in weiterer Folge zu einem Zusammenschluss der beiden Häuser der Barmherzigen Brüder Eggenberg und Marschallgasse. Gemäß ihren ausgewiesenen Kompetenzen werden die Ordenshäuser der Elisabethinen und der Barmherzigen Brüder  im Versorgungsraum Graz dann auch in die Akutversorgung mit eingebunden.
Für Gesundheitslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder ist das der nächste wichtige Schritt in die richtige Richtung: „Wir haben damit einen weiteren Meilenstein in der Umsetzung des Regionalen Strukturplan Gesundheit Steiermark 2020 gesetzt, der gewährleistet, dass die hohe Qualität der medizinischen Versorgung in der Steiermark auch unter manchmal schwierigen budgetären Vorgaben sichergestellt werden kann. Ich danke allen beteiligten Personen und Institutionen für die konstruktiven Gespräche und die professionelle Vorbereitung dieses wichtigen Schrittes!“.
Der Geschäftsführer des Krankenhauses der Elisabethinen GmbHDirektor Christian Lagger, freut sich auf den Ausbau der Zusammenarbeit: „Die Rahmenvereinbarung ist in einem konstruktiven Prozess zustande gekommen. Die Elisabethinen werden wie bisher ein verlässlicher Partner in der steirischen Gesundheitsversorgung sein und tragen die Neuordnung im Grazer Raum voll mit.“
Wir freuen uns sehr, dass die Verhandlungen über die Neugestaltung der Grazer Spitalslandschaft zu einem positiven Ergebnis geführt haben. Trotzdem ist es mit Wehmut verbunden, dass wir den Standort Graz-Eggenberg in fünf Jahren verlassen werden! Wir blicken dennoch mit Zuversicht und großer Motivation in die Zukunft einer optimalen Versorgungssicherheit für alle Grazerinnen und Grazer.“, ergänzen Direktor Adolf Inzinger und Direktor Oliver Szmej von den Konventen der Barmherzigen Brüder.