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Steirische VP Frauen bei Herbstklausur der ÖVP Frauen in Salzburg

Die Steirischen VP Frauen waren durch Landesleiterin, LT-Präs. Manuela Khom und Landesgeschäftsführerin Eva Grassmugg bei der zweitägigen Klausur in Salzburg vertreten. Die Schwerpunktthemen für das laufende Jahr 2021 und 2022 wurden gemeinsam erarbeitet und festgelegt.  

„Der Austausch mit allen Bundesländern ist sehr wichtig, um einen gemeinsamen bundesweiten Weg im Kampf gegen die Altersarmut bei Frauen voranzutreiben. Das automatische Pensionssplitting ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ebenso müssen wir die Rahmenbedingungen für qualifizierte und motivierte Frauen schaffen, um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen“, betont die steirische Landesleiterin Manuela Khom.

„Wir wollen Frauen in Führungspositionen stärken, mehr Transparenz beim Einkommen erreichen und die Altersvorsorge von Frauen wieder in das Zentrum der Debatte rücken. Es ist wichtig, rasch ein Maßnahmenpaket zu schnüren, das Frauen in allen Lebenssituationen stärkt, fördert und selbstbestimmter macht“, so ÖVP Frauen Bundesleiterin Juliane Bogner-Strauß.

„Durch den Fokus auf die Pandemie-Bewältigung sind die frauenpolitischen Herausforderungen leider in den Hintergrund gerückt. Wir wollen mit neuer Kraft die Weichen für die Zukunft und für mehr Gleichberechtigung von Frauen stellen. Das gemeinsame Regierungsprogramm sowie entsprechende bereits laufende parlamentarische Initiativen sind erste wichtige Schritte“, fasst die Generalsekretärin der ÖVP Frauen, Stephanie Lamezan-Salins den Tenor der Klausur mit allen Bundesländern zusammen. 

„Die ÖVP Frauen setzen sich dafür ein, dass die Präsenz von Frauen in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft gefördert wird und Frauen ermutigt werden, ihr volles Potential zu nutzen. Es reicht nicht, Frauen nur Mut zu machen, es braucht auch die entsprechenden Rahmenbedingungen.  Der Bund geht mit der Frauenquote im staatsnahen Bereich bereits mit gutem Beispiel für die Privatwirtschaft voran und weitere Schritte müssen folgen“, so Bogner-Strauß.

Im Parlament wurde vor dem Sommer mit großer Mehrheit ein Entschließungsantrag zur Prüfung von Maßnahmen zur Erhöhung der Frauenquote in börsennotierten Unternehmen/ Frauenquote in Vorständen beschlossen. Ziele sind Maßnahmen und Anreize zur Erhöhung der Repräsentation von Frauen in Führungspositionen und Handlungsvorschläge zum Abbau bestehender Barrieren.  

Diese Initiative findet sich ebenso im Regierungsprogramm wie das Pensionssplitting, das zusätzlich auch im österreichischen Plan zum europäischen Wiederaufbauplan verankert wurde“, erklärt Generalsekretärin Lamezan-Salins und die Bundesleiterin Bogner-Strauß ergänzt abschließend„Die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Frauen ihr Leben so gestalten können, wie sie es wollen. Altersarmut ist weiblich und die Einführung des automatischen Pensionssplittings wird auch dazu beitragen den Gender Pension Gap zu reduzieren. Die Einkommens- und Pensionsschere lässt sich zwar nicht von heute auf morgen schließen, aber mit einem Bündel an Maßnahmen, wie der Verbesserung der Einkommenstransparenz, mehr Information über Einkommensberichte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen sowie der Einführung des automatischen Pensionssplittings, kommen wir Schritt für Schritt ans Ziel.“