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Parteiräson bei Grossmann und Vollath größer, als Einsatz für Frauen
„Nichts als leere Worte“, so könnte man zusammenfassen, was SPÖ-Landesrätin Grossmann zum internationalen Frauentag von sich gegeben hat. Gehandelt haben Grossmann und ihre Vorgängerin Vollath gegenteilig. Diesen Umstand nahm VP-Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder zum Anlass, einige Beispiele für diametral gegensätzliches Handeln bei Entscheidungen gegen Frauen durch die SPÖ aufzuzeigen.

„Ich lade Frauenlandesrätin Grossman „neu“ mit ihrer Vorgängerin Landesrätin Vollath „alt“ die Frage ihrer eigenen Glaubwürdigkeit noch einmal zu stellen, denn in vielen Entscheidungen der letzten Monate ist meiner Meinung nach die Parteiräson stärker gewesen, als der Wunsch, die Anliegen von Frauen zu unterstützen“, so die ÖVP-Wissenschaftslandesrätin.
Edlinger-Ploder konnte mit Beispielen aufwarten. Etwa der Bestellung der Bezirksschulinspektorin in Voitsberg, die mittlerweile auch von der Gleichbehandlungskommission des Bundes aufgehoben wurde. Diese von der SPÖ benachteiligte Bewerberin hat mittlerweile ein Urteil in der Hand, in dem steht, dass sie bei der Entscheidung (damals durch SPÖ-Landesrätin Vollath) benachteiligt wurde.
Ähnliches gilt für die Bestellung in der Landesberufsschule Mureck – auch hier wurde eine Frau von der Voves-SPÖ benachteiligt und auch bei der Nachbesetzung des als Landesrat gescheiterten Helmut Hirt zum höchsten Landesbeamten wurde eine gleich qualifizierte Frau aus politischen Motiven übergangen.
Um im letzten Fall einem zu erwartenden Einspruch durch die Gleichbehandlungs-Kommission zuvorzukommen, ließ Landeshauptmann Voves gleich die Kommission austauschen und setzte SPÖ-nahe Vertreterinnen ein. NRAbg. Ridi Steibl und LAbg. Barbara Riener (beide ÖVP) wurden entfernt.
„In diesem Zusammenhang freut es mich schon, dass wir von der ÖVP beispielsweise bei der kommenden Gemeinderatswahl auf der Liste 2 der ÖVP fast 3300 Frauen haben, das sind um 620 Kandidatinnen mehr als 2005. In diesem Zusammenhang gibt es auch ein Lob für unseren Parteiobmann, der in den letzten fünf Jahren gerade im Sinne der Volkspartei gezeigt hat, dass ihm Entscheidungen wichtiger sind als manches Gerede“, führte die Landesrätin aus.
So seien zwei von vier Schützenhöfer-Stellvertretern in der ÖVP zwei Frauen, Elisabeth Meixner und Regina Friedrich, das steirische EU-Mandat wurde mit Hella Ranner nachbesetzt und mit der Steirerin Beatrix Karl als Nachfolgerin von Gio Hahn ist Hermann Schützenhöfer ein besonderer politischer Schachzug gelungen.
- O-Ton (3,3MB) (mp3)

































































