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Frauentag: Hella Ranner für mehr Frauensolidarität
Beschämende Einkommensschere in Österreich ruft nach dringendem Handeln
Aus Anlass des heutigen internationalen Frauentages appelliert ÖVP-Europaparlamentarierin Dr. Hella Ranner als frauenpolitische Sprecherin des ÖVP-Europaklubs an alle Verantwortlichen in Österreich, aktiver für eine verbesserte Stellung der Frau in der Gesellschaft zu kämpfen.

"Frauen stellen 53 Prozent der Bevölkerung in unserem Land. Auf dem Papier herrscht Gleichstellung, die Realität sieht leider auch 2010 nach wie vor traurig aus", kritisiert Ranner. "Bei den geschlechterspezifischen Einkommensunterschieden liegt Österreich bedauerlicherweise auf dem vorletzten Platz aller 27 EU-Mitglieder. Zwar ist schon einiges zur Verbesserung der Chancengleichheit passiert, etwa das neue einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld, aber insgesamt geht es einfach viel zu langsam. Das ist kein Ruhmesblatt und nicht nur am heutigen Tag Anlass zu viel stärkeren Anstrengungen", so Ranner weiter. ****
Aber nicht nur die Einkommensschere, sondern auch eine lange Liste an weiteren Problemen wie Gewalt gegen Frauen, die zu geringe Präsenz von Frauen in Führungspositionen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie die nach wie vor schwierige Vereinbarkeit von Beruf, Kindern und Partnerschaft treten nach wie vor deutlich zu Tage. "Die Hauptanliegen der ehemaligen Arbeiterinnen-Bewegungen haben sich sicherlich geändert. Gesellschaftlicher Wandel bringt leider auch neue Hürden und Probleme für Frauen mit sich", meint Ranner. "Es könnte durchaus sinnvoll sein, gerade in Zeiten der Krise auch an eine Investition für explizite Erwachsenenbildung für Frauen zu denken. Auch wenn Frauen ohnehin die besseren Diplomaten sind, so ist doch vor allem in Bereichen wie der Politik die Frauenquote noch zu spärlich", so Ranner abschließend.

































































