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Freitag, 10.9.2010

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Regierungsklausur: Schützenhöfer fehlen 37 Mio. Euro

Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) zum Abschluss der Regierungsklausur in Graz zeigte sich LH Franz Voves weitgehend zufrieden mit der Finanzierungsbeteiligung des Bundes für die Alpine Ski-WM 2013 in Schladming, LHStv. Hermann Schützenhöfer dagegen äußerte Unmut: Auf die versprochenen 40 Prozent Bundesbeteiligung an den insgesamt 200 Mio. Euro Investitionssumme würden noch 37 Mio. Euro fehlen.


Die Ski-WM 2013 in Schladming war einer von drei Punkten, die die Landesregierung mit der Bundesregierung bei der Klausur zu besprechen hatte. Er sei "sehr zuversichtlich", dass alle Investitionen in Einzelgesprächen mit den jeweiligen Ministerien noch zu regeln seien. Der Süden sei in den vergangenen Jahren sehr gut bedient worden, meinte Voves.


Schützenhöfer sah dies nicht so positiv: "Es war ein nettes Gespräch, wir hatten durch die Klausur 200 Nächtigungen mehr, aber ich habe nichts erfahren, was ich nicht schon wusste. Ich habe klargemacht, dass es sich um eine Weltmeisterschaft und nicht um steirische Meisterschaften handelt", so Schützenhöfer, der meinte, dass Schladming gegenüber St. Anton am Arlberg von der Regierung benachteiligt werde. Beim Bahnhof Schladming könnte man noch 24 Mio. Euro gebrauchen, damit man dort wäre, "wo St. Anton immer schon war".

"Von 700 Mio. Euro sind wir auf 300 und dann auf 200 runtergegangen, und da fehlen noch 37 Mio. Euro". Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder meinte, dass die von den ÖBB investierten 80 Mio. Euro Teil eines schon vor der WM festgeschriebenen Rahmenplans seien und diese Mittel nun umgeschichtet worden seien. Eigentlich seien 140 Mio. Euro notwendig. Aus ihrem Ressort sei es jedenfalls nicht möglich, die geforderten fünf Mio. Euro als Nahverkehrsbeitrag zum Bahnhof aufzubringen. Statt etwa 50 Mio. Euro für Schladming würden nun nur Projekte im Ausmaß von rund 25 Mio. Euro umgesetzt und das Land Steiermark sowie die Gemeinde Schladming müssten ein Drittel der Kosten tragen.


(APA, gek.)

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