News
„In der Wirtschaftspolitik tut sich die SPÖ schwer“
Wirtschaftskammerwahl, Gemeinderatswahlen, Bundespräsidentenwahl, Landtagswahl – das Jahr 2010 hat es in sich für die steirischen Wählerinnen und Wähler. Der erste DiensTalk des Jahres in der VP-Parteizentrale am Grazer Karmeliterplatz widmete sich diesem Thema. Der Einladung von Landesgeschäftsführer Mag. Bernhard Rinner waren Prof. Dr. Rudolf Bretschneider (GfK Austria), Politikberater Dr. Thomas Hofer, M. A., und Dr. Sophie Karmasin (Karmasin Motivforschung) gefolgt.
„2005 war die Steirische Volkspartei am Boden zerstört. Niemand hätte mehr auf sie gesetzt und jetzt liegt sie Meinungsumfragen zufolge Kopf an Kopf mit der SPÖ“, konstatierte Rinner einleitend.
Ob die Ergebnisse der Gemeinderatswahl und der Landtagswahl Indikatoren für die Nationalratwahl sein könnten, stellte Bretschneider in Zweifel. „Die Wähler treffen ihre Entscheidung ohnehin erst zwei Wochen vor der Wahl.“
Die Stimmung in der Bevölkerung sei im Moment nicht einzuschätzen, wagte sich Karmasin nicht an eine Prognose. „Allerdings gibt es bestimmte Themen, wo sich die SPÖ schwer tut, beispielsweise in der Wirtschaftspolitik. Den psychologischen Status zu definieren ist sicherlich die beste Art auf den Wähler zuzugehen.“ In Anbetracht der gegenwärtigen Wirtschaftskrise werde man umdenken müssen.
Hofer richtete sein Augenmerk auf die Wienwahl. „Strache von der FPÖ ist der Robin Hood, der auf Bürgermeister Häupl losgeht.“
Die DiensTalk-Saison 2010 hat, wie die lebhaften Diskussionen unterstrichen, viel versprechend begonnen.

































































