Schützenhöfer: „Tun, was richtig ist, nicht was populär ist“

Bei ihrer Abgeordnetenkonferenz setzt die Steirische Volkspartei auf Reformen und präsentiert die Steiermark als „Land der Talente“. Bundeskanzler Sebastian Kurz hebt die erfolgreiche Arbeit von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und den steirischen Mut zu Reformen hervor.

Bad Gleichenberg, 1. Februar 2019 – „Land der Talente. Zukunftsreich.“ Unter diesem Motto stand die Abgeordnetenkonferenz der Steirischen Volkspartei, die in Bad Gleichenberg stattfand. In seiner Rede hob Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die Wichtigkeit der Talentförderung hervor. „Die Steiermark kann nur dann erfolgreich sein, wenn wir in Bildung und Ausbildung, Forschung und Entwicklung investieren. Das ist der Schlüssel zur Zukunft der Arbeit.“ Um die Wichtigkeit der Thematik zu unterstreichen hat Schützenhöfer das Motto „Land der Talente“ auch zum Schwerpunktthema für das Jahr 2019 ausgerufen. „Ausgebildet in der Steiermark“, müsse zu einem internationalen Gütesiegel werden, so der Landeshauptmann.

Detlev Eisel-Eiselsberg, 2. LT-Präs. Manuela Khom, Barbara Riener, Sebastian Kurz, Simone Schmiedtbauer, Hermann Schützenhöfer, LR Christopher Drexler, LR Barbara Eibinger-Miedl, LR Johann Seitinger © STVP/Foto Fischer

Mit Reformen in die Zukunft

„Wir haben schon viel erreicht, aber in den rund eineinhalb Jahren bis zur Landtagswahl wollen wir auch noch viel umsetzen“, so Schützenhöfer, der Tag für Tag daran arbeiten will, die Steiermark weiterzuentwickeln. „Wir machen die Reformen nicht für uns, sondern für unsere Kinder und Enkelkinder. Seit bald elf Monaten habe ich selbst eine Enkeltochter, das bestärkt mich darin, das zu tun, was für das Land richtig ist. Und nicht das, was populär ist. Die Gemeindestrukturreform etwa ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte. Die Infrastruktur in den fusionierten Gemeinden konnten wir entscheidend verbessern. Wir haben das umgesetzt was notwendig ist, damit unser Land optimistisch in die Zukunft blicken kann“, so der Landeshauptmann. Er werde daher bei der Umsetzung des Gesundheitsplans 2035 nicht lockerlassen, denn dieser sei keine Einsparungsreform, sondern notwendig, damit die Steirerinnen und Steirer die bestmögliche Versorgung bekommen.

Seine Unterstützung bei der Umsetzung echter Reformen sicherte der Landeshauptmann auch Bundeskanzler Sebastian Kurz zu, der wiederum den steirischen Mut zu Reformen hervorhob. „Die Steiermark geht österreichweit als gutes Beispiel voran. Die Welt entwickelt sich weiter, daher ist es notwendig, dass auch wir neue Wege gehen. Wir wollen echte Veränderungen für Österreich möglich machen – dafür arbeiten wir Tag für Tag“, so Kurz. Wichtig sei es vor allem „die Menschen zu entlasten, für mehr Sicherheit zu sorgen und den Standort zu stärken.“

Sebastian Kurz, Simone Schmiedtbauer, Hermann Schützenhöfer

Starke steirische Vertretung in Europa

Für ein starkes Österreich braucht es laut Kurz auch eine starke Vertretung im Europäischen Parlament. „Unsere Kandidatenliste repräsentiert die ganze Breite der Volkspartei und hat eine Verwurzelung in den verschiedenen Regionen und auf allen politischen Ebenen“, so der Bundeskanzler. Auch Schützenhöfer betonte, wie wichtig eine starke Vertretung in der EU sei: „Der Erfolg Europas ist die Grundlage für den Erfolg der Steiermark.“ In der von der Steiermark und dem österreichischen Bauernbund nominierten Spitzenkandidatin, Simone Schmiedtbauer, sieht Schützenhöfer „eine starke Frau und erfolgreiche Bürgermeisterin“, die dafür prädestiniert ist das „Grüne Herz Österreichs“ und seine Interessen zu vertreten.

Ehrliches Engagement für Arbeiternehmervertreter

Ein weiteres wichtiges Thema bei der Tagung war die bevorstehende Arbeiterkammerwahl. Die Arbeitnehmervertretung und die funktionierende Sozialpartnerschaft sind Schützenhöfer ein großes Anliegen: „Da braucht es jemanden, wie Franz Gosch, der das Verbindende vor das Trennende stellt und mit ehrlichem Engagement für die Interessen der Arbeitnehmer kämpft“, so der Landeshauptmann, der Gosch seine volle Unterstützung zusicherte.

Steiermark – das Land der Talente

Landesgeschäftsführer LAbg. Detlev Eisel-Eiselsberg ging näher auf die geplante Kampagne ein: „Die Steiermark hat keine besonderen Bodenschätze, der Rohstoff für unseren Wohlstand sind bestens ausgebildete Menschen. Daher geht es uns darum, Talente und Potentiale insbesondere unserer Jugend überall in unserem Land zu entdecken und zu stärken.“ Dies unterstrich auch die Klubobfrau LAbg. Barbara Riener: „Wir wollen das Land so gestalten, dass genug Raum für Talente und ihre Entfaltung gegeben ist, um die Zukunft für Talente zu sichern.“ Um dieses Thema politisch voran zu treiben wurde bereits ein Maßnahmenmix und ein breites Kommunikationskonzept ausgearbeitet, das gemeinsam mit dem Landtagsklub, den Bezirks- und Ortsparteien und den Teilorganisationen im Laufe des Jahres Schritt für Schritt umgesetzt werden soll.