Schützenhöfer: „Mehr Geld für Lawinenschutz“

In der ORF-Sendung „Report“ dankte Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer den freiwilligen Helfern, bekräftigte die Forderung nach einer Evaluierung des Lawinenschutzprogramms und kündigte eine Unterstützung des Bundes für den Ausbau des Lawinenschutzes an.

Hermann Schützenhöfer Sebastian Kurz (c) BKA Arno Melicharek

Im Gespräch mit Susanne Schnabl dankte der steirische Landeshauptmann allen freiwilligen Helfern und hob hervor, wie wichtig die Freiwilligkeit der Menschen sei. „Diese Arbeit ist unersetzbar. Diese Arbeit ist unverzichtbar. Und sie ist unbezahlbar. Die Nächstenliebe ist im Land nicht ausgestorben“, so der Landeshauptmann, der froh sei, dass die Bevölkerung zusammenhilft und ehrenamtlich tätig ist, denn: „mich hat in all diesen Tagen kein Mensch gefragt ob er was dafür bezahlt bekommt.“

„Das war ein Schicksalsschlag den wir da in der Ramsau mit dieser Lawine zur Kenntnis nehmen mussten.“ Der Landeshauptmann stellte klar, dass das Lawinenschutzprogramm evaluiert werden müsse und kündigte bauliche Sicherungsmaßnahmen an. Im Zuge seines Gesprächs mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und Finanzminister Hartwig Löger am Freitag wurden Hermann Schützenhöfer 20 Millionen Euro vom Bund für den Ausbau des Lawinenschutzes zugesichert. „Ich bin dem Bund, insbesondere dem Bundeskanzler sehr dankbar – und wir haben ein Millionenprogramm für die Lawinenverbauung in der Steiermark fixieren können.“

Auf die Frage ob es härtere Strafen für das Betreten von Sperrgebieten geben solle, verwies Schützenhöfer darauf, dass man den bestehenden Strafrahmen ausschöpfen solle, wies aber auch darauf hin, dass Dummheit nicht durch höhere Strafen auslöschbar sei. „Auch ich ärgere mich, wenn es so etwas gibt, insbesondere, weil auch die Bergretter selber in Gefahr gebracht werden“, so der Landeshauptmann.