Junge ÖVP: Anpassung der Tauglichkeitsstufen sichert Bedarf an Grundwehrdienern

Angepasste Tauglichkeitsstufen sind Bekenntnis zu umfassender Landesverteidigung und Neutralität

Unser Bundesheer steht aktuell vor großen Herausforderungen. Mehr als jeder dritte Jugendliche in Österreich ist inzwischen untauglich und kann den Grundwehr- oder Zivildienst nicht antreten. Das zeigt eine kürzlich vom Verteidigungsministerium veröffentlichte Anfragebeantwortung.

„Der starke Zuwachs der Untauglichen ist alarmierend. Als Junge ÖVP fordern wir schon lange die Anpassung der Kriterien bei der Stellung, um mehr Rekruten zum Grundwehrdienst und zum Zivildienst zulassen zu können. Unserem Bundesheer fehlen jetzt schon 2.000 Rekruten jährlich. Gemeinsam mit Verteidigungsminister Kunasek wollen wir jetzt handeln“, so Stefan Schnöll, Bundesobmann der Jungen ÖVP.

Abgeordnete zum Nationalrat Martina Kaufmann, Bundesobmann der Jungen ÖVP Stefan Schnöll und der Steirische Landtagsabgeordnete Lukas Schnitzer

Die Junge ÖVP zeigt sich zuversichtlich, dass mit der neuen Bundesregierung gemeinsam mit Verteidigungsminister Mario Kunasek durch Reformen auch in Zukunft eine starke Landesverteidigung zum Schutz unserer Neutralität gewährleistet werden kann.

„Wir stehen zu unserem klaren Bekenntnis zur Wehrpflicht. Die Rekruten und Zivildiener sind eine wichtige Säule für unser Heer und für unsere Blaulichtorganisationen“, verdeutlicht auch der steirische Landtagsabgeordnete Lukas Schnitzer die Position der Jungen Volkspartei. Die Junge ÖVP hat sich auch in der Vergangenheit immer für die Wehrpflicht stark gemacht.

Die Abgeordnete zum Nationalrat Martina Kaufmann ergänzt abschließend: „Eine schrittweise Erhöhung der Entschädigung der Grundwehrdiener und Zivildiener ist unser klares Ziel. Gemeinsam muss es unser Anliegen sein, dass wir den Grundwehrdienst längerfristig attraktivieren und unsere Grundwehrdiener angemessen entschädigt werden“.