„Mehr Optimismus braucht das Land“

Im Beisein von rund 100 hochkarätigen Gästen wurde am Mittwoch, 22. März 2017, das Magazinbuch „Österreich 22. Die Zukunft unserer Republik″ in Wien präsentiert. Den Höhepunkt der Buchpräsentation bildete eine Podiumsdiskussion, in deren Rahmen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Rektorin Elisabeth Freismuth, der Universitätsprofessor Gottfried Haber, Nationalbank-Präsident Claus Raidl und der Vorsitzende des Zukunftsfonds Österreich Kurt Scholz, ihre Reflexionen und Schlussfolgerungen zum im Oktober in Graz stattgefundenen Symposium „Österreich 22″ austauschten.

Am Podium diskutierten Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Rektorin Elisabeth Freismuth, der Universitätsprofessor Gottfried Haber, Nationalbank-Präsident Claus Raidl und der Vorsitzende des Zukunftsfonds Österreich Kurt Scholz im Rahmen der Buchpräsentation © Katharina Schiffl

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer hob die großartigen Impulse hervor, die die hervorragenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft, Kunst und Kultur eingebracht haben und die in dem präsentierten Buch dokumentiert werden. „,Österreich 22′ ist ein starker Anstoß für den Prozess der steten Weiterentwicklung unserer Republik″, so LH Schützenhöfer, der mit Österreich 22 und der Einsetzung der Bund-Länder-Umsetzungsgruppe federführend an jenen Impulsen beteiligt ist, die Österreich nachhaltig prägen und zukunftsfit machen. ‚Österreich 22′ sei für ihn, so Schützenhöfer weiter, insbesondere auch ein Gegenstatement zur weit verbreiteten Tendenz zum „Jammern auf höchstem Niveau″. Dies insbesondere auch in Hinblick auf die Arbeit der Bundesregierung, deren Performance sich, seit das Thema ‚Neuwahlen′ vom Tisch sei, durchaus verbessert habe. „Das neue Arbeitsprogramm der Bundesregierung enthält konkrete, sinnvolle Maßnahmen mit genauen Terminvorgaben. Ich hoffe, dass diese ohne hässliche Begleitmusik nun umgesetzt werden, denn durch sie wird die Stimmung schlechter als die Lage.″

‚Österreich 22′ ist jedoch kein einmaliges Ereignis sondern vielmehr ein permanenter Prozess der Erneuerung und des Vor- und Nachdenkens, der auch zukünftig weitergeführt werden soll. „Insbesondere auch das vorgestellte Buch soll einen neuen starken Anstoß für den Prozess ‚Österreich 22′ bilden, mit dem wir dank der exzellenten Mitwirkenden ein Netzwerk beziehungsweise eine Lobby für die Zukunft Österreichs bilden können. Es sind alle Interessierten eingeladen, weiterhin ihre Ideen einzubringen″, so der steirische Landeshauptmann. Konkret würde in einem nächsten Schritt vor allem auch die Beteiligung junger Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Schützenhöfer: „Wir werden in einem nachfolgenden Symposium nun dezidiert auch jüngere Ideenträger einladen, gemeinsam mit Persönlichkeiten, die jetzt mitgewirkt haben, weitere Impulse