Equal Pay Day: Es gibt Fortschritte, aber noch viel zu tun!

„Das Schließen der Einkommensschere zwischen Männern und Frauen muss auf der politischen Agenda weiter nach oben rücken“, fordert die Landesleiterin der steirischen VP-Frauen LT-Präsidentin Manuela Khom anlässlich des „Equal-Pay-Day“ am 4. März 2017. Nach wie vor besteht ein erheblicher Einkommensunterschied zwischen männlichen und weiblichen Arbeitnehmern. So verdienen steirische Frauen in Vollzeit netto um 20,0 Prozent weniger als ihre männlichen Arbeitskollegen.

„Dass dies nicht so bleiben darf, muss ein gemeinsames Ziel von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sein“, fordert Khom, die dazu auf ein Bündel an Maßnahmen, wie die bessere Anrechnung von Karenzzeiten in allen Kollektivverträgen, mehr Aufklärung bei der Berufswahl und einen Mindestlohn von mindestens 1.500 Euro setzt.

In der Steiermark geht die Einkommensschere bereits zusammen!
Nicht verschweigen dürfe man dabei allerdings, dass es hier bereits erste Fortschritte gibt. So ist im Jahr 2015 in der Steiermark das Einkommen von Frauen durchschnittlich stärker angestiegen als jenes der Männer. Durchschnittlich verdiente im Jahr 2015 ein Mann ohne Berücksichtigung von Voll- und Teilzeit jährlich in der Steiermark 36.674 Euro (+1,8 Prozent zu 2014) und eine Frau ebenso ohne Berücksichtigung von Voll- und Teilzeit jährlich 22.511 Euro brutto (+3,0 Prozent zu 2014).

„Der Einkommensunterschied wird also geringer, es gibt erste Fortschritte. Allerdings kann das erst der Anfang sein. Bis wir unser Ziel erreichen, gibt es noch einiges zu tun. Aber wir sind auf dem richtigen Weg und werden weiter hart für mehr Gerechtigkeit beim Einkommen kämpfen“, so die oberste ÖVP-Frauenvertreterin abschließend.