Wirtschaftsstandort Österreich zurück an die Spitze führen!

Den Wirtschaftsstandort Österreich attraktiver gestalten – damit beschäftigt sich die Junge ÖVP in ihrer Standortinitiative „Mein Land. Meine Chance.“. Auf Einladung der JVP Steiermark und des Wirtschaftsbundes Steiermark diskutierten Bundesminister Sebastian Kurz und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer am 18. November mit über 200 Interessierten in Graz über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes.

WK-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg, WK-Vizepräsident Andreas Herz, WB-Direktor Kurt Egger, LH Hermann Schützenhöfer, JVP-Landesobmann Lukas Schnitzer, WK-Präsident Josef Herk und Minister Sebastian Kurz

WK-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg, WK-Vizepräsident Andreas Herz, WB-Direktor Kurt Egger, LH Hermann Schützenhöfer, JVP-Landesobmann Lukas Schnitzer, WK-Präsident Josef Herk und Minister Sebastian Kurz

Als Keynotespeaker beleuchtete Professor Dr. Bernhard Felderer, Präsident des Fiskalrates und ehemaliger Direktor des IHS, die Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Sowohl Nachteile, als auch Chancen des Wirtschaftsstandortes wurden dabei von ihm näher erläutert.

Österreich kann nur erfolgreich sein, wenn es für eigenverantwortliches Handeln und Leistungsbereitschaft ein attraktives Umfeld gibt. „Als Junge ÖVP setzen wir uns für eine Politik ein, die Freiräume für Bürgerinnen und Bürger, sowie Unternehmtetum ermöglicht. Das gelingt aber nicht durch immer neue bürokratische Hürden“, knüpft JVP Bundesobmann Sebastian Kurz in der angeschlossenen Diskussion an.

„Wir brauchen eine Zukunftspolitik, die generationengerecht ist. Dabei sind Bildung und Innovation der Schlüssel, damit wir auf der Welle des Fortschritts mitsurfen und nicht untergehen. Es ist an der Zeit die Arbeitswelt der Zukunft aktiv zu gestalten. Dabei muss man auch offen für innovative Ideen sein, “ führt JVP Landesobmann LT-Abg. Lukas Schnitzer weiter aus.

Seit Jahrzehnten zeigt die Steiermark Reformmut. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer betonte in seiner Rede die Notwendigkeit von weiteren Reformen. „Die Erfahrungen in der Reformpartnerschaft und nunmehr auch in der Zukunftspartnerschaft zeigen uns: Vieles, was vor ein paar Jahren noch heftig umstritten war, hat mittlerweile auch die Gegner überzeugt. Vieles, wogegen heftigst protestiert wurde, wird heute mit großer Mehrheit akzeptiert.“, so der Landeshauptmann während der Diskussionsveranstaltung.

Wirtschaftsbund Obmann-Stellvertreter und Präsident der WKO Steiermark Josef Herk: „Der Wirtschaftsstandort Steiermark ist sehr stark. Damit das so bleibt, fordern und fördern wir als WKO unseren wichtigsten Rohstoff, die Jugend. Denn dieser nicht nur immer knapper, er wird in vielen Fällen auch noch immer vergeudet, Stichwort Drop-out-Quoten an den Schulen. Darum ist es für uns auch ein besonders schönes Zeichen, dass wir hier in den Räumlichkeiten des Talentcenters über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts diskutieren.“

Nichts desto trotz werden den Unternehmen noch viele Steine in den Weg gelegt. Bürokratische Hürden müssen endlich abgebaut werden, damit Österreich für jene, die etwas leisten und erreichen wollen attraktiver wird. Im Sinne des Prinzips „ one in – two out“ sollen in Zukunft für jede neue Regelung zwei alte entfallen. So ist der Gesetzgeber gezwungen, die Sinnhaftigkeit so manches Gesetzes zu überdenken.

Die Forderungen im Überblick:
• One In – Two Out
• Nudging
• Arbeitszeitflexibilisierung
• Steuermodelle NEU
• Reduktion von Steuern und Kommunalabgaben auf Gemeindeebene