Steiermark in Berlin als Wirtschafts- und Innovationsstandort präsentiert

Gemeinsam mit einer rund 80-köpfigen Delegation renommierter steirischer Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Tourismus und Gesellschaft besuchten Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer und Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann von 7. bis 9. November 2016 die deutsche Bundeshauptstadt Berlin. Am Programm der dreitägigen Delegationsreise standen zahlreiche Termine und Vernetzungstreffen mit deutschen Spitzenpersönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

LH Hermann Schützenhöfer, mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, LH-Stv. Michael Schickhofer und Landesrat Christian Buchmann

LH Hermann Schützenhöfer, mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, LH-Stv. Michael Schickhofer und Landesrat Christian Buchmann

Gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer und Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann besuchte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer am 8.11.2016 den deutschen Bundestag sowie das Bundesministerium für Inneres. Dabei fanden neben einem Zusammentreffen mit dem Staatssekretär beim Bundesminister des Inneren Ole Schröder sowie dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert auch Termine mit dem deutschen Innenminister Thomas de Maizière und Bundeskanzlerin Angela Merkel statt.

Zusammentreffen mit Innenminister Thomas de Maizière: Buchmann, de Maizière, Schützenhöfer und Schickhofer

Zusammentreffen mit Innenminister Thomas de Maizière: Buchmann, de Maizière, Schützenhöfer und Schickhofer

Im Rahmen der politischen Gespräche, bei denen insbesondere auch die Flüchtlingssituation und die Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik Deutschland im Mittelpunkt stand, betonte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Wir können nicht alles Leid dieser Welt in Deutschland, Österreich und Schweden lösen. Wir brauchen innerhalb der EU einen fairen Schlüssel für die Aufteilung der Flüchtlinge, der damit verbunden sein muss, dass die Menschen auch wirklich in jenem Land bleiben, dem sie zugeteilt werden.“ Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer: „Wir wollen die freundschaftlich-partnerschaftliche Achse mit Deutschland und Berlin weiter stärken. Vor allem für die steirische Wirtschaft und Industrie ist diese Achse unglaublich wichtig. Nicht zuletzt kommen durch den Auftrag des neuen 5er BMW an Magna über 3000 Arbeitsplätze in die Steiermark.″

Nachträglicher Nationalfeiertagsempfang in der österreichischen Botschaft in Berlin: Botschafter Nikolaus Marschik, CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Fußballtrainer Ralph Hasenhüttl, Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger, Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer und Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (v. l.)  © Fotos: Land Steiermark

Nachträglicher Nationalfeiertagsempfang in der österreichischen Botschaft in Berlin: Botschafter Nikolaus Marschik, CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Fußballtrainer Ralph Hasenhüttl, Bundestagsabgeordnete Katrin Albsteiger, Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer und Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (v. l.) © Fotos: Land Steiermark

Am Abend hatte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer gemeinsam mit dem Botschafter Nikolaus Marschik zum nachträglichen Nationalfeiertagsempfang in die österreichische Botschaft geladen. Der Einladung zu diesem traditionellen Empfang waren rund 800 Personen gefolgt, darunter zahlreiche namhafte Persönlichkeiten und in Berlin lebende Steirerinnen und Steirer, wie unter anderem Vizekanzler a.D. Hannes Androsch, Red Bull Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl, die bei Union Berlin unter Vertrag stehenden Fußballer Emanuel Pogatetz und Michael Gspurning, Sängerin Anna F. sowie Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz. Im Rahmen des Empfangs betonte Landesrat Christian Buchmann: „Jeder zweite Arbeitsplatz in der Steiermark ist von den Exporterfolgen unserer Unternehmen abhängig. Mit einem Exportvolumen von über zehn Milliarden Euro pro Jahr ist Deutschland mit Abstand der wichtigste Handelspartner der Steiermark. Wir wollen daher vor Ort unsere wirtschaftlichen Kontakte intensivieren und neue knüpfen. Außerdem wollen wir den Deutschen Lust machen, in die Steiermark zu kommen und bei uns Urlaub zu machen!“