LH Schützenhöfer zum Ableben von Hermann Kröll: „Die Steiermark verliert einen großen Sohn“

Tief traurig hat Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer heute die Nachricht vom Tode Hermann Krölls entgegengenommen. „Die Steiermark verliert einen großen Sohn. Hermann war nicht nur ein langjähriger Wegbegleiter sondern auch ein echter Freund von mir.“

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Foto © GEPA

„Ich kannte Hermann seit mehr als 45 Jahren, als wir gemeinsam in der JVP tätig waren. Sein Lebenswerk spricht für sich – er hat zeitlebens unzählige Projekte im Interesse Schladmings, der Dachstein-Tauernregion aber auch im Interesse von Sportlern mit intellektueller Beeinträchtigung aus aller Welt verwirklicht. Mein tief empfundenes Mitleid gilt in diesen Stunden vor allem seiner Gattin Gerti, die ihn in seinen Leidensjahren liebevoll betreut hat, den Töchtern und Enkelkindern sowie seinen Angehörigen.“

Hermann Kröll hat seit seinem Eintritt in die Politik herausragende Arbeit in vielen politischen Funktionen geleistet. Er hat in den vergangenen Jahrzehnten als Politiker mit unermüdlichen Engagement die Entwicklung der Stadtgemeinde Schladming und der gesamten Dachstein-Tauernregion federführend geprägt. Kröll habe durch seine Arbeit die Region mit dem Herz Schladming zu einer der renommiertesten Wintersportregionen entwickelt.

Unzählige Projekte wurden in seiner Amtszeit initiiert, wie beispielsweise die Alpine Ski WM im Jahr 1982, der Nachtslalom und die erfolgreiche Bewerbung für die Alpine Ski WM 2013 und deren Ausrichtung – alles sei untrennbar auch mit dem Namen Hermann Kröll verbunden.

Außerdem hat Kröll in 15 Jahren als Präsident des Steiermärkischen Gemeinde­bundes, aber auch als Vizepräsident des Österreichischen Gemeindebundes, die Anliegen und Interessen der steirischen Gemeinden mit Nachdruck und großem Erfolg vertreten. Für Landeshauptmann Schützenhöfer war Kröll der „Bürgermeister der Bürgermeister“.

Mit seinem großen sozialen Engagement als Präsident von Special Olympics Österreich und aufgrund der persönlichen Freundschaft zu Arnold Schwarzenegger ist es gelungen, dass im Jahr 1993 die Special Olympics Weltwinterspiele in seiner Heimatstadt Schladming ausgetragen wurden – erstmals außerhalb der Vereinigten Staaten. Nächstes Jahr wollte Kröll mit den Special Olympics 2017 in Schladming und Graz sein Lebenswerk krönen. „Ich habe ihn vor kurzem noch im Krankenhaus besucht und ich wusste, dass er die Special Olympics 2017 leider nicht mehr erleben wird können. Auf die Ausrichtung dieser Spiele hat er seit Jahren hingearbeitet hat. Das tut uns allen in der Seele weh, aber Hermann Kröll wird im Herzen bei uns sein“, so LH Schützenhöfer abschließend.