TTIP – keine Option für die Landwirtschaft

Über kein anderes Handelsabkommen wird derart kontroversiell diskutiert wie über TTIP. Chlorhuhn, Genmais und andere Massenprodukte dürfen nicht auf unseren Tellern landen. Das sehen nicht nur die heimischen Landwirte so, sondern wohl auch der überwiegende Teil der ernährungsbewussten heimischen Konsumenten.

Landesrat Hans Seitinger

Landesrat Hans Seitinger

Unsere steirischen Agrarpolitiker arbeiten im Sinne der Landwirte hart dafür, dass diese Horrorvorstellung nicht Realität wird.  „Wir haben ganz klare rote Linien definiert, von denen wir keinesfalls abweichen werden. TTIP bringt mit Sicherheit keine positiven Effekte für unsere Landwirtschaft, was verschiedenste Studien und Expertenmeinungen klar und deutlich belegen“, gibt Agrarlandesrat und Bauernbundobmann Hans Seitinger die Marschrichtung vor.

Seitinger begründet sein klares Nein unter anderem damit, dass geschützte Herkunftsbezeichnungen in Gefahr kämen, unsere hohen Produktions- und Qualitätsstandards massiv unterlaufen würden und früher oder später auch bei uns die Gentechnik in vollem Maße Einzug halten würde.

Ein klares NEIN zu TTIP für die Landwirtschaft
Rückendeckung erhielt Seitinger von rund 6.600 Bäuerinnen, Bauern und Konsumenten der Obersteiermark, die von den Landwirtschaftskammerobleuten von Leoben, Liezen und Murtal übergeben wurden. Diese fordern, die Landwirtschaft aus TTIP herauszulösen und keinen Freihandelsvertrag TTIP für die Landwirtschaft abzuschließen.

Abschließend meinte Seitinger: „Mit Sicherheit opfere ich meine Bauern nicht den amerikanischen Agrarindustrien und Lebensmittelkonzernen!“