Koralmtunnel: Start der dritten Tunnelbohrmaschine

Die 130 Kilometer lange Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt zählt zu den bedeutendsten Verkehrsinfrastrukturprojekten in Europa. Sie ist wichtiger Bestandteil des Baltisch-Adriatischen Korridors und stellt ein Schlüsselprojekt für die neue Südstrecke dar.Herzstück ist der 33 Kilometer lange Koralmtunnel. Während sich bereits zwei Tunnelbohrmaschinen von der Steiermark ausgehend durch die Koralpe arbeiten, startet in Kärnten nun der dritte und letzte „Megabohrer“. Bei der Andrehfeier in St. Paul im Lavantal wurde im Beisein von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und zahlreichen weiteren Ehrengästen die dritte Tunnelbohrmaschine in Betrieb genommen.

© Foto: Eggenberger

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Während in der Steiermark die Koralmbahn bereits jetzt zum Umsteigen auf die Bahn anregt, wird in Kärnten noch eifrig gebaut. Die Koralmbahn ist aber mehr als nur ein Tunnel: Sie ist eine 130 Kilometer lange Lebensader in Südösterreich und legt die Basis für einen umfangreichen und schnellen Personenverkehr und auch der Güterverkehr profitiert von der leistungsfähigen Strecke. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Die Koralmbahn als Teil der Baltisch-Adriatischen-Achse stärkt den Standort Steiermark und wird sichere Arbeitsplätze in der Region schaffen. Kärnten und die Steiermark rücken näher zusammen und die länderübergreifende Kooperation wird forciert. Mein Dank und Respekt gilt den vielen fleißigen Händen, die hier am längsten Eisenbahntunnel Österreichs bauen und die heimische Tunnelbaukompetenz unter Beweis stellen.“