Seehofer: „Hermann Schützenhöfer möchte nicht die Vergangenheit verwalten, sondern die Zukunft gestalten!“

„Starke Regionen. Starke Menschen. Starke Wirtschaft.“, so das Motto einer Impulsveranstaltung in der Helmut List Halle in Graz, zu der Landesparteiobmann LH-Stv. Hermann Schützenhöfer und Bürgermeister Siegfried Nagl den Ministerpräsidenten des Freistaates Bayern, Horst Seehofer, sowie den Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres, Sebastian Kurz, begrüßen konnten.

© Scheriau/stvp

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Nagl: „Reformen und Wirtschaft für die Zukunft“
Bürgermeister Siegfried Nagl sieht zwischen Graz und München viele Parallelen: „Ausbildung, Bildung und Wissenschaft haben auch in Graz einen großen Stellenwert. Das macht unsere Stadt jung und lebendig und nicht zuletzt verbindet die Steiermark und Bayern der automotive Bereich.“ Nagl zeigte sich dankbar und stolz, dass Graz auch einen Beitrag im Bereich der Mobilität gemeinsam mit den bayrischen Automobilherstellern leisten kann. „Wissenschaft, Forschung, Entwicklung und Kultur sind die Trägerraketen damit unsere Kinder auch Jobs in der Zukunft haben werden. Und neben der Wirtschaft sind Reformen wesentlich. Hermann Schützenhöfer ist ein ‚Reformotor’ und Vorbild“, so Nagl.

Kurz: „Reformweg fortsetzen!“
Für Minister Sebastian Kurz ist dieser Wahlkampf sehr entscheidend dafür, ob der eingeschlagene Reformweg in der Steiermark fortgesetzt werden kann. „Im Blick zurück kann man sagen, Österreich hat sich sehr gut entwickelt. Aber in den letzten Jahren hat sich ein gewisser Gegentrend eingeschlichen: Zum Beispiel bei der Arbeitslosigkeit“, so Kurz der sich für Reformbemühungen stark macht. Wahlen würden oftmals dazu einladen, notwendige Reformen nicht stattfinden zu lassen. „Ein großes Danke an Hermann Schützenhöfer für den Reformkurs, den du hier machst. Dir und deinem Team alles, alles Gute für den Wahlkampf und ich freue mich, wenn ich mit euch am 31. Mai einen ordentlichen Erfolg feiern kann“, so Kurz.

Für Schützenhöfer ist Bayern Vorbild in wirtschaftlichen Belangen
Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer zeigte sich sehr erfreut über das Kommen von Ministerpräsident Seehofer: „Wenn man Bayern und die Steiermark vergleicht, dann ergeben sich viele Gemeinsamkeiten. Deutschland ist, angeführt von den Bayern, das wichtigste Land für den steirischen Tourismus.“ Für Schützenhöfer verbindet die Steiermark und Bayern auch, dass Tradition und Fortschritt einher gehen. „Die Bayern und die Steirer verbindet auch, dass sie Föderalisten sind. Wir sind im Geiste des Widerspruchs gut geübt, wenn man den Zentralstellen klar machen muss, dass man miteinander reden muss, wenn es um Länderinteressen geht“, so Schützenhöfer. Vorbild ist für Schützenhöfer Bayern auch in wirtschaftlichen Belangen: „Bayern steht in der wirtschaftlicher Hinsicht an der Spitze aller Bundesländer in Deutschland. Wir haben mit unserer Arbeit in der Steiermark unser Bundesland vom letzten Drittel in die Mitte geführt. Bayern darf uns als Beispiel und Vorbild dienen, wenn die Reformpartnerschaft in die Zukunftspartnerschaft geführt wird. Ich will, dass wir die Steiermark an die Spitze bringen.“

Schützenhöfer: „Mehr Arbeit in der Steiermark schaffen!“
Bayern macht schon seit vielen Jahren keine neuen Schulden. In der Steiermark ist dies erstmalig 2015 gelungen und diesen Weg will Schützenhöfer weiter gehen: „Wir haben strukturelle Änderungen vorgenommen um dieses Land zukunftsfit zu machen und jetzt darf uns der Mut nicht verlassen.“ Der Hauptpunkt für Hermann Schützenhöfer ist mehr Arbeit und mehr Zukunft durch Wissenschaft, Entwicklung und Innovation. Der Staat müsse Rahmenbedingungen bieten, dass Unternehmer in der Steiermark neue Jobs schaffen. Dazu will Schützenhöfer einen Zukunftsfonds einrichten um Anreize für Unternehmungen zu schaffen hier zu investieren.

„Der Mut zu den Reformen darf uns nicht verlassen, schließlich geht es nur um eines, dass wir mit Blick aufs Land alles tun, damit wir den tüchtigen, jungen Menschen ein Stück Zukunft anstatt Hypotheken aus der Vergangenheit hinterlassen“, so Schützenhöfer und ergänzt: „Tun wir alles, damit dieses schöne und liebenswerte Land auch zum erfolgreichsten wird.“

Seehofer: „Schützenhöfer ist ein Tiefwurzler!“
Der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer zeigte sich glücklich und geehrt hier in Graz sein zu können. Beeindruckt ist er vom steirischen Weg: „Hermann Schützenhöfer ist ein Tiefwurzler, wie wir in Bayern sagen. Er hat eine klare Überzeugung. Und Tiefwurzler sind bei uns in Bayern ein gefragter Politikertyp. Mir gefällt seine Auffassung von Politik. Ich kann der Steiermark zum ausgeglichen Budget nur gratulieren. Wir haben kein Recht über den Verhältnissen zu leben und unserer Jugend anstatt Chancen Schulden zu hinterlassen. “

Zukunft gestalten anstatt Vergangenheit verwalten
Heimatverbundenheit ist für Seehofer kein Widerspruch zur Weltoffenheit, denn zukunftsstark seien nur Länder, wenn sie zugleich auch traditionsstark sind. „Man muss schon wissen woher man kommt“, so Seehofer und fügte hinzu: „Eine Gesellschaft die eine Identität hat, kann auch Zukunft gestalten. Hermann Schützenhöfer möchte nicht die Vergangenheit verwalten, sondern die Zukunft gestalten.“ Für Seehofer sind Reformen der Schlüssel zum Erfolg: „Wir sind heute das stärkste Bundesland in Deutschland. Das ist das Ergebnis dieser Anstrengungen. Das ist die gemeinschaftliche Leistung von Politik und Bevölkerung, denn ohne Leistung gibt es keinen Erfolg.“

Wohlstand entstehe nur durch Arbeitsplätze und in Bayern lebe man seit vielen Jahren den Grundsatz, Unternehmer sind keine Feindbilder sondern Vorbilder. Für Seehofer ist Stillstand Rückschritt, nirgendwo gelte das mehr wie in der Wirtschaft: „Der größte Feind des Erfolges ist der Erfolg. Denn er verführt zum Ausruhen. Dabei müssen wir uns jeden Tag mit der Weltspitze messen. Für die bevorstehende Landtagswahl wünschte Horst Seehofer alles Gute: „Wir fiebern mit, wir drücken die Daumen! Denn dort wo die Christdemokraten regieren geht es einfach besser!“

Fotos © Scheriau / stvp