Wirtschaftsbund verleiht den Human Resources Award 2015

Der Wirtschaftsbund Steiermark nahm zum dritten Mal den „Tag der Arbeitgeber“ zum Anlass um wieder einen steirischen Unternehmer mit dem „Human Resources Award“ auszuzeichnen. Damit setzt der Wirtschaftsbund ein starkes Zeichen für die Anerkennung des heimischen Unternehmertums. Ausgezeichnet werden diesmal Mag. Gerald Schwarz und Judith Schwarz, aiola Gastronomie GmbH.

WB-Obmann LR Dr. Christian Buchmann, Mag. Gerald Schwarz, Judith Schwarz, Mag. (FH) Kurt Egger  ©geopho.com

WB-Obmann LR Dr. Christian Buchmann, Mag. Gerald Schwarz, Judith Schwarz, Mag. (FH) Kurt Egger ©geopho.com

„Wirtschaftsbund und Wirtschaftskammer feiern heute gemeinsam mit den rd. 66.000 steirischen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie den mehr als 360.000 steirischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Tag der Arbeitgeber. Der heutige Tag ist allen heimischen Verantwortungs- und Leistungsträgern gewidmet, die mit ihren Betrieben für Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum und Wohlstand sorgen. Mag. Gerald Schwarz und Judith Schwarz leisten mit ihrem unternehmerischen Engagement einen wichtigen kulinarischen Beitrag in Graz und beschreiten mit ihrem neuen „Mitarbeitermodell“ einen innovativen Weg. Erfolgreiche und mutige Betriebe wie dieser sind das „unternehmerische Herz“ der Steiermark und tragen mit ihren Produkten und Dienstleistungen wesentlich zur Lebensqualität bei. Mit der Verleihung des Human Resources Award wollen wir ein starkes Zeichen für die Anerkennung des steirischen Unternehmertums setzen“, so LR und WB-Obmann Dr. Christian Buchmann.

WB-Direktor Mag. (FH) Kurt Egger appelliert für mehr Unternehmerfreundlichkeit in Österreich und betont: „Den Tag der Arbeitgeber nehmen wir zum Anlass um steirische Unternehmer für ihre hervorragende Mitarbeiterpolitik, gutes Personalmanagement und ihre starke Verbundenheit zur Region auszuzeichnen. Der Human Resources Award soll ein Zeichen für die Anerkennung der hervorragenden unternehmerischen Leistung und Verantwortung für die Gesellschaft sein. Unser Ziel ist es, dafür mehr Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen.“

Regionale Verbundenheit auf der „Speisekarte“

Der Erfolg der aiola-Gastronomie steht auf drei wesentlichen Säulen erzählt Judith Schwarz: „Zum einen ist das gastronomische Konzept, also die Ausrichtung gepaart mit dem Einrichtungsdesign elementar. Zum anderen legen wir großen Wert auf ein regionales und qualitatives Angebot von Speisen und Getränken. Im aiola Schloss St. Veit leben wir unsere regionale Verbundenheit besonders stark. Auf unserer Karte finden Sie daher nichts, dass nicht aus Österreich oder der Steiermark ist. Die dritte und besonders wichtige Säule sind unsere Mitarbeiter. Sie sind es, die unsere Konzepte verwirklichen und leben – nur so können wir unsere Betriebe auch erfolgreich führen. Denn gerade in der Gastronomie ist der persönliche Kontakt sehr wichtig.“

Neue Wege im Personalmanagement durch Mitarbeiterbeteiligung

„Außerdem können wir nicht überall präsent sein, deshalb setzen wir in unseren Betrieben verstärkt auch auf Mitarbeiterbeteiligung“, so Judith Schwarz. Damit beschreiten Gerald Schwarz und Judith Schwarz neue Wege in ihrer Mitarbeiterpolitik: „Im Café Promenade haben wir einen langjährigen Mitarbeiter, Simon Possegger, an unserer Seite, der das Lokal mit uns gemeinsam sehr eigenständig führen wird und daran beteiligt ist. Er ist „das Gesicht“ des Café Promenade. Durch das Instrument der Mitarbeiterbeteiligung wollen wir unseren Mitarbeitern auch die Möglichkeit für eine Selbständigkeit geben. Mitarbeiter die schon über Jahre hindurch mit uns die aiola-Philosophie umsetzen, wollen wir noch stärker an uns binden. Mit dem neuen Mitarbeitermodell können wir alle vier Betriebe sehr individuell und persönlich führen.“

„Ein kultiviertes wertschätzendes Klima – sowohl im Team als auch gegenüber den Gästen – ist das Um und Auf unserer aiola-Unternehmensphilosophie“, betont Judith Schwarz und erklärt abschließend das Erfolgsrezept der aiola-Mitarbeiterpolitik: „Wir führen alle unsere Gastronomiebetriebe auf einer sehr familiären Basis und unsere Mitarbeiter haben ein sehr freundschaftliches Verhältnis zueinander. Klar, ganz ohne Strukturen und Regeln geht es nicht aber wir haben keine strengen Hierarchien. Bei der Personalauswahl achten wir z.b. sehr darauf dass die Teams gut zusammen passen.“