FPÖ wühlt wieder in der Kiste der unseriösen Wahlkampfschmähs

Im Dezember des Vorjahres haben die Geschäftsführer der Landtagsparteien in der Radio-Steiermark-Diskussion „Impulse“ beschlossen, Gespräche über eine Obergrenze für die Landtagswahlkampfkosten zu führen. Doch zunächst lehnten die Freiheitlichen grundsätzlich Gespräche ab, die auch das Thema Fairness behandelt hätten.

LGF Detlev Eisel-Eiselsberg

LGF Detlev Eisel-Eiselsberg

Dann bequemte man sich doch zu einem gemeinsamen Termin, aber weder der Landesparteisekretär Fritz Probst noch der Landesgeschäftsführer Mario Kunasek hatten Zeit dafür. Ein Mitarbeiter aus der zweiten Reihe wurde entsendet. Und dieser Tage – just ein paar Tage vor der Gemeinderatswahl – flatterte eine einseitige Vereinbarung der FPÖ bei allen Landtagsparteien ein. In „Friss- oder Stirb-Manier“ erwarte man sich eine Entscheidung bis spätestens Mittwoch, 18. März. Ein Ultimatum, das jegliche konstruktiven Gespräche abwürgt und den bereits einstimmig fixierten Termin (25. März), an dem weitere Gespräche stattfinden sollen, torpetiert. Enttäuscht über das Verhalten der FPÖ zeigt sich VP-Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg: „Bei der FPÖ verfolgt man anscheinend bewusst das Ziel, eine mögliche Vereinbarung platzen zu lassen, um das monatelange Zuplakatieren der Steiermark mit unappetitlichen und hetzerischen Wahlkampfparolen fortsetzen zu können.“ Für Eisel-Eiselsberg ist klar, dass sich die Steirerinnen und Steirer von diesen blauen Wahlkampfmanövern nicht blenden lassen werden. Denn was soll man von einer Partei halten, die sich nicht einmal an die eigenen Vereinbarungen hält?

„Statt gemeinsam konstruktiv an einer Vereinbarung mitzuarbeiten, setzt die FPÖ nun den verzweifelten Akt der Ablenkung“, so Detlev Eisel-Eiselsberg und ergänzt: „Für mich ist das Ausscheren der Freiheitlichen unverständlich, denn durch dieses Polit-Theater werden die monatelangen Bemühungen der anderen Parteien konterkariert und Mario Kunasek entlarvt sich als Oberbefehlshaber der Einheit „Tarnen und Täuschen“, der hilflos mit Nebelgranaten um sich wirft.“