Buchmann: „Die Steiermark baut ihre Position als „Kompetenz“-Standort Nummer 1 aus!“

Eine wichtige Entscheidung für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Steiermark hat gestern die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) in Wien getroffen. Nach dem COMET-Programm des Bundes (Competence Centers for Excellent Technologies) wurden drei weitere Projekte mit steirischer Beteiligung bewilligt. „Die Steiermark bleibt damit unangefochten der Forschungsstandort Nummer 1 in Österreich. Ich gratuliere den Konsortien aus Universitäten und Unternehmen zu diesem Erfolg“, so Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann.
LR BuchmannDie Kompetenzzentren sind eine steirische Erfolgsgeschichte: Seit 1999 gibt es dieses Programm des Bundes, das der verstärkten Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft dient. Die steirische Wirtschafts- und Wissenschaftslandschaft bespielt dieses Programm exzellent und hat die Steiermark uneinholbar in Führung gebracht. „Die Kompetenzzentren sind ein entscheidender Motor des steirischen Innovationssystems. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass die Steiermark mit 4,7 Prozent die höchste regionale Forschungs- und Entwicklungsquote Österreichs hat und damit auch zu den innovativsten Regionen Europas zählt“, so Buchmann, der insgesamt 140 Millionen Euro für die Kompetenzzentren zur Verfügung stellt. „Das ist ein wichtiges Signal für Wachstum und Innovation in Zeiten der Budgetkonsolidierung“, so Buchmann. Mit 22 von 50 Kompetenzzentren lag die Steiermark bereits bisher deutlich in Führung, nun wurden wieder drei K-Projekte genehmigt. Zwei davon haben ihren Hauptsitz in der Steiermark, an einem ist die Steiermark beteiligt.
Die K-Zentren haben sich inzwischen auch zu einem wesentlichen Wirtschaftsfaktor für die Steiermark entwickelt. Insgesamt wird durch die K1/K2-Zentren in Österreich jährlich eine Wertschöpfung in Höhe von rund 80 Millionen Euro ausgelöst. Davon werden etwa 58,8 Millionen Euro in der Steiermark wirksam, das entspricht einem Anteil von 73 Prozent! Auch der Beschäftigungsfaktor ist erheblich: Durch den Betrieb der K1/K2-Zentren werden Beschäftigungseffekte von 1.750 Beschäftigten ausgelöst, davon rund 1.000 zusätzliche Beschäftigte außerhalb der Zentren. „Davon profitiert die Steiermark, da hier die Hauptsitze der Zentren sind, insgesamt handelt es sich für die Steiermark um 1.261 Personen, dies entspricht nahezu drei Viertel des gesamten Beschäftigungseffektes“, so Buchmann abschließend.
Die drei neuen K-Projekte mit steirischer Beteiligung sind:
  • ECO-PowerDrive 2: Projekt im Bereich Kleinmotoren (Hauptsitz Steiermark)
  • JOIN – Network of Excellence for Metal JOINing: Projekt im Bereich Schweißen und Fügen von Werkstoffen (Hauptsitz Steiermark)
  • ZPT+: Projekt im Bereich der Prüfung und Tomografie von Werkstoffen (Hauptsitz Oberösterreich; 21 Prozent steirische Unternehmenspartner)