„AK gehört den Mitgliedern und muss ausschließlich im Dienste der ArbeitnehmerInnen stehen!“

Anlässlich der heutigen AK-Vollversammlung bringt die ÖAAB-FCG-Fraktion in der Arbeiterkammer Steiermark erneut einen dringlichen Antrag ein, der die FSG-Mehrheitsfraktion auffordert, die Verschwendung von AK-Mitgliedsbeiträgen zur einseitigen Bewerbung des neuen Spitzenkandidaten zu unterlassen.

web_gosch_drexlerAK-Vizepräsident Franz Gosch: „Die AK-Mitglieder und die gesamte Bevölkerung haben ein hohes Vertrauen in die Integrität der Arbeiterkammer und der handelnden Personen. Mit diesem Vertrauen wird derzeit mit erschreckender Leichtfertigkeit umgegangen.“ Es sei höchste Zeit, dass der weiterhin andauernde Missbrauch von AK-Mitgliedsbeiträgen zur Bekanntmachung des FSG-Spitzenkandidaten endlich abgestellt werde, kritisiert Gosch.

ÖAAB-Landesobmann Christopher Drexler dazu: „Es ist unverständlich, weshalb Sozialdemokraten und Freiheitliche in der Arbeiterkammer nicht bereit sind, einem Fairnessabkommen, wie von unserer Fraktion bereits anlässlich der letzten AK-Vollversammlung gefordert, zuzustimmen. Ein solches Abkommen gewährleistet nicht nur einen fairen Wahlkampf, sondern dadurch wird auch der Verpflichtung der AK-Steiermark als Selbstverwaltungskörper Genüge getan, die vorhandenen Ressourcen sparsam, effizient und vor allem in einer, den AK-Mitgliedern dienlicher Weise, einzusetzen.“

Die Arbeiterkammer Steiermark stehe nicht im Eigentum der FSG-Fraktion, ihre Ressourcen würden den beitragszahlenden Mitgliedern gehören, betonen Gosch und Drexler. Jenes Geld, dass derzeit so achtlos für die persönliche Pesserl-Kampagne verschwendet werde, werde von den steirischen Beschäftigten täglich hart erarbeitet. „Das Klima einer guten Zusammenarbeit aller Fraktionen soll insbesondere auch in Wahlzeiten in der AK-Steiermark gewährleistet bleiben. Da die AK-Wahlen die demokratische Grundlage der Vollversammlung und somit die einzige Mitbestimmungsmöglichkeit der Mitglieder sind, ist umso dringender sicherzustellen, dass der Wahlkampf von Fairness und Chancengleichheit geprägt ist“, so Gosch und Drexler abschließend.