Steirische Volkspartei „kratzt“ am historisch besten Ergebnis bei einer Gemeinderatswahl

47,18 Prozent der Stimmen und ein Plus von 4,46 Prozent im Vergleich zu 2015 – so sieht das Ergebnis für die ÖVP bei der Gemeinderatswahl aus. In 285 Gemeinden wurde heute gewählt, von 503.672 abgegebenen Stimmen entfielen 234.768 Stimmen für die Steirische Volkspartei. Das bedeutet: Fast hätte man das beste Ergebnis bei einer Gemeinderatswahl in der Geschichte der Partei erreicht! Nur 1975 schaffte die ÖVP mit 47,38 Prozent ein besseres Ergebnis. Landesparteiobmann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer kann zurecht stolz und zufrieden analysieren: „Ich hätte mir nicht gedacht, dass wir in dieser Dimension zulegen können.“

203 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister (inklusive Graz) stellte die Steirische Volkspartei bislang, wie viele es in der kommenden Periode sein werden, steht aufgrund von Koalitionsverhandlungen in vielen Gemeinden noch nicht fest. Was man jetzt allerdings schon sagen kann: In insgesamt 187 Gemeinden hat die ÖVP eine absolute Mehrheit, das sind um 19 mehr. (29 sind neu dazugekommen, 10 „Absolute“ gingen verloren). „Die Bezeichnung „Bürgermeisterpartei“ dürfen wir als ÖVP also weitere fünf Jahre zurecht und mit Stolz tragen“, ist Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg sehr zufrieden mit dem Ergebnis, „ich darf allen unseren Kandidatinnen und Kandidaten ein großes Dankeschön und Kompliment aussprechen. Dieser Wahltag hat uns anhand vieler Beispiele wieder einmal gezeigt, dass eine Gemeinderatswahl immer wieder große Überraschungen bringt.“ Der Landesgeschäftsführer denkt dabei etwa an Eisenerz und Selzthal, wo die ÖVP erstmals stimmenstärkste Partei ist. Auch in Gemeinden wie Mariazell, Breitenau am Hochlantsch oder Admont wurde die absolute Mehrheit erobert – wohlgemerkt von Nicht-Bürgermeistern. Eisel-Eiselsberg freut sich außerdem über die absolute Mehrheit in Hartberg genauso wie über ein Mandat in Vordernberg – was bedeutet, dass die ÖVP nun in allen Gemeinden der Steiermark im Gemeinderat vertreten ist. „Natürlich kann es nicht überall Sonnenschein geben, die Verluste in diversen Gemeinden tun zugegeben weh. Aber hinter diesen Niederlagen stecken klarerweise auch Gründe, die es in den nächsten Tagen aufzuarbeiten gilt.“

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