„In den Gemeinden wird absolut gut gearbeitet!“

„Wir wollen, dass sich an den gegenwärtigen Verhältnissen nur dann etwas ändert, wenn wir gestärkt werden!“ Mit diesen Worten setzte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer heute den Schlusspunkt zur Wahlbewegung für die Gemeinderatswahl am 28. Juni. Der Landesparteiobmann der Steirischen Volkspartei erklärte im Feldkirchnerhof in Feldkirchen bei Graz, dass diese Wahl aus bekannten Gründen unter ganz besonderen Zeichen stehe. Er blickt dem Wahltag am kommenden Sonntag dennoch sehr zuversichtlich entgegen: „Meine Besuche in der ganzen Steiermark haben mir gezeigt, dass in den Gemeinden absolut gut gearbeitet wird.“

An die mehr als 770.000 Personen, die am Sonntag noch wählen gehen können (33.480 haben ja schon am vorgezogenen Wahltag am 13. März ihre Stimme abgegeben), appelliert Schützenhöfer: „Das Wählen gehen ist nicht gefährlich. Wir haben nach menschlichem Ermessen alles für die Sicherheit der Wählerinnen und Wähler getan, der Hygiene-Leitfaden des Landes wird von allen Gemeinden vorbildlich umgesetzt werden.“

Die Gemeinderatswahl 2020 kommt nun zu einem Ende – ein Ende, auf das Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten in 285 steirischen Gemeinden schon seit mehr als drei Monaten warten. Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg hebt die große Herausforderung der diesjährigen Wahl noch einmal hervor: „Für uns als Landespartei war die entscheidende Frage, wie man eine eigentlich abgeschlossene Wahlbewegung mit der notwendigen Sensibilität wieder zum Laufen bringen kann. Die Wahl war in den letzten Monaten nicht die größte Sorge der Bevölkerung. Aber: Es ist demokratiepolitisch wichtig und richtig, diese Wahl abzuschließen. In vielen Gemeinden stehen langjährige und verdienstvolle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Gemeinderäte vor dem Abschied und neue Kräfte stehen parat, endlich ihre Tätigkeit beginnen zu können.“

Stellvertretend für alle 285 Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten – die ÖVP ist ja die einzige Partei, die in allen Gemeinden antritt – erzählten Bgm. Elke Halbwirth (Gleinstätten), Vize-Bgm. Karin Buchgraber (Bärnbach) sowie Bgm. Johannes Wagner (Frohnleiten) und „Hausherr“ Bgm. Erich Gosch (Feldkirchen bei Graz) von ihren Erlebnissen und Erfahrungen in den letzten Monaten. Dass der Lockdown und die damit verbundene Verschiebung der Wahl  herausfordernd war, eint sie. Genauso wie die Tatsache, dass sie alle in diesen Wochen und schwierigen Zeiten noch mehr und noch intensiver für die Bevölkerung da waren:

Karin Buchgraber, Vizebürgermeisterin von Bärnbach: „Ich habe ein tolles Team rund um mich aufstellen können und unser Ziel ist es, in die Gestalterrolle zu kommen, sodass wir unsere Ideen für Bärnbach auch umsetzen können. Für Bärnbach steht die Aufrechterhaltung der Infrastruktur an oberster Stelle und dass die jungen Menschen in der Stadt bleiben. Wir wollten in der schwierigen Zeit der Beschränkungen mit innovativen Ideen den Bürgerinnen und Bürgern helfen – so hat ein Kandidat von uns zum Beispiel einen speziellen Hygieneschutz für Einkaufswägen erfunden.“

Elke Halbwirth, Bürgermeisterin von Gleinstätten: „Als Bürgermeisterin habe ich die Zeit des Lockdowns sehr positiv erlebt, weil ich noch nie eine derartige Gemeinschaft in unserer Gemeinde gespürt habe. Es waren unzählige Telefonate, die ich mit den Bürgerinnen und Bürgern geführt habe. Zuletzt haben wir noch einmal eine Parteizeitung herausgebracht, um die Bevölkerung zu informieren. Unser Ziel ist es, zumindest die bisherigen 11 Mandate von 15 zu halten, die Stimmung ist sehr gut.“

Johannes Wagner, Bürgermeister von Frohnleiten: „Die Ausgangslage in unserer Stadtgemeinde ist ganz besonders, weil wir bei der Wahl vor fünf Jahren ja nicht die stimmenstärkste Partei waren. Diese wollen wir nun aber werden und ich bin guter Dinge, dass uns das auch gelingen wird. Als Bürgermeister war es für mich vor allem in den letzten Monaten ganz wesentlich, Kontakt zur Bevölkerung zu halten, ob nun über WhatsApp, SMS, Mail oder Social Media. Nun gilt es, die gute Stimmung in Stimmen umzuwandeln.“

Erich Gosch, Bürgermeister von Feldkirchen: „Eine besondere Zeit braucht besondere Menschen – und diese habe ich in meinem Team. So wie viele andere Gemeinden haben auch wir in Feldkirchen während der Corona-Beschränkungen zum Beispiel eine Soforthilfe fürs Einkaufen eingeführt, die Bevölkerung stand von Anfang an hinter den Maßnahmen. In den letzten Wochen haben wir bewusst keine weiteren Wahlkampfaktionen mehr durchgeführt, spüren dennoch eine positive Stimmung. Weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger von Feldkirchen da zu sein und wichtige Projekte umzusetzen – das ist unser Ziel für die Zukunft.“

 

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Bgm. Johannes Wagner, Bgm. Elke Halbwirth, LH Hermann Schützenhöfer, Vizebgm. Karin Buchgraber, Bgm. Erich Gosch, LGF Detlev Eisel-Eiselsberg